22.12.2020 07:00 |

Vor den Feiertagen

Holpriger Start für Ferien-Tests

Ganz anders als bei den Massentests lief der erste Tag der Corona-Schnelltests vor den Feiertagen ab. Dieser war von langen Warteschlangen und fast genau so langen Gesichtern geprägt.

So viel Andrang hatte wohl keiner erwartet. Schlangen, deren Ende man erst suchen musste, angespannte Mienen und gequälte Gesichter - dieses Bild eröffnete sich denen, die sich am Montag in die Nähe einer Covid-Teststation begaben.

Viele von ihnen ließen sich am Montag zum ersten Mal testen. Ihre Beweggründe waren allesamt ähnlich: „Der Zeitpunkt passt mir besser als bei den Massentests, da mir das Ergebnis etwas bringt“, sagt eine Salzburgerin, die heute zu ihrer Familie fährt. „Ich will zu meinen Großeltern fahren“, erzählt ein anderer Besucher. Bei den Massentests vor zwei Wochen war auch er nicht.

Manche warteten knapp zwei Stunden auf Test

Der Andrang, der vor 14 Tagen wahrscheinlich die Gemüter erhellt hätte, kam jetzt für die Behörden wohl recht überraschend. Dementsprechend lang waren die Wartezeiten: Gut zwei Stunden standen manche Salzburger in der Schlange. Das Rote Kreuz stockte daraufhin von neun auf 21 Test-Spuren auf. Ob man für die nächsten Tage noch weitere Stationen eröffnen müsste, würde die Evaluierung des ersten Tages gemeinsam mit dem Land zeigen, hieß es vom Roten Kreuz. Für Stehzeiten sorgte aber nicht nur das Warten auf den Nasenabstrich, sondern auch das Warten auf das Ergebnis.

Test-Ergebnis per SMS gibt es doch noch nicht

Die angekündigte SMS mit dem Testergebnis konnte technisch doch noch nicht umgesetzt werden. Deswegen warteten die Getesteten vor Ort auf ihr Ergebnis - und das teilweise über eine Stunde lang, gemeinsam mit vielen anderen. Vom Land hieß es, dass man hier nachschärfen werde.

Marie Schulz
Marie Schulz
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