03.10.2004 18:07 |

Fußball-EM 2008

UEFA droht Bern und Wien

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat der Schweiz und Österreich mit Konsequenzen für die Ausrichtung der Europameisterschaft 2008 gedroht, falls beide Länder keine acht Stadien für das Turnier bereitstellen können.
Dies berichtete die "SonntagsZeitung" unterBerufung auf einen "vertraulichen und privaten" Brief, den UEFA-PräsidentLennart Johansson und Generalsekretär Lars-Christer Olssonan den Präsidenten des Schweizerischen Fußballverbandes,Ralph Zloczower, und Friedrich Stickler gerichtet haben.
 
Die Briefschreiber zeigten sich laut "SonntagsZeitung"sehr enttäuscht darüber, dass das neue Stadion in Zürichfür die EURO 2008 wegen Einsprüchen der Anwohner nichtrechtzeitig gebaut werden kann und es auch noch keine andere Lösunggibt. "Die UEFA pocht darauf, dass es eine Hauptbedingung im Bewerbungsverfahrenwar, dass die Schweiz und Österreich rechtzeitig acht Stadienbereitstellen - zur Zeit sind es nur sieben", schreibt die Zeitung.Deswegen könnte der europäische Verband "vor die Situationgestellt werden, dass unterlegene Kandidaten den Entscheid, dieEURO 2008 an Österreich und die Schweiz zu vergeben, anfechtenkönnten".
 
Deswegen habe die UEFA eine Frist gesetzt. Sie verlangespätestens bis zum 31. Dezember 2004 eine "endgültigeAntwort", was mit dem achten Stadion passiert. Da die Organisatorenauch noch keine unterschriebenen Verträge mit den übrigensieben Arenen vorweisen könnten, verlange die UEFA, dassdies bis zum 30. November 2004 der Fall sein müsse, schriebdie Zeitung. Enttäuscht sei die UEFA auch über die "ungenügendeUnterstützung von politischer Seite" in beiden Gastgeberländern.
Sonntag, 16. Mai 2021
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