02.10.2004 13:09 |

Nach Hurrikans

Neue Shuttle-Flüge ins All verzögern sich

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat den Termin für den Neustart des Space-Shuttle-Programms nach dem Columbia- Absturz im Februar 2003 verschoben. Ein Starttermin im März oder April sei wegen Schäden von vier Hurrikans und aus Sicherheitserwägungen nicht mehr zu halten, hieß es in einer Mitteilung der NASA im Internet. Jetzt werde geprüft, ob ein Space- Shuttle im Mai oder Juli starten könne.
Hurrikan "Frances" etwa hatte im September dieschlimmsten Schäden in der Geschichte des Raumfahrtzentrumsin Cape Canaveral (Florida) angerichtet. Bisher sind auch diemeisten Sicherheitsbedenken der Untersuchungskommission des Columbia-Absturzesnoch nicht ausgeräumt.
 
Die Raumfähre "Columbia" war am 1. Februar2003 nach einer mehr als zehn Millionen Kilometer langen Reiseim All über Texas auseinander gebrochen und abgestürzt.Die sieben Astronauten kamen dabei ums Leben. Die Untersuchungskommissiondes Unglücks hatte der NASA schwerste Versäumnisse vorgeworfen.
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