13.12.2020 09:00 |

„Krone“-Hilfsaktion

Die einsame Not des Krankseins

Für viele Österreicher ist das Leben trotz Job schwer genug. Wenn aber die Gesundheit auch nicht mehr mitspielt, ist es allein kaum noch zu schaffen. Gerade in einem Krisenjahr. Schon die Bezahlung der Heizkosten- oder Stromrechnung kann da zum Problem werden. Konkrete Hilfe bieten „Krone“ und Caritas durch die Hilfsaktion „Ein Funken Wärme“, die nur dank Ihrer Spenden möglich ist!

Anton H. leidet an einer schweren Herz-Lungen-Erkrankung, der Niederösterreicher hat schon viele Operationen hinter sich. Und er hat deswegen letztlich auch seinen geliebten Job verloren: Jahrelang war er in der Forstverwaltung tätig, die Arbeitgeber waren sehr zufrieden mit ihm, trennten sich erst nach eineinhalb Jahren Krankenstand von ihm. Nun wäre ein stundenweiser Arbeitswiedereinstieg geplant gewesen, doch: Corona kam dazwischen. Anton ist traurig, das merkt man ihm an. Eine Tagesstruktur fehlt ihm. Nutzlos fühlt er sich. „Dass ich nicht arbeiten gehen kann, ist das Schlimmste.“

Bei seinem Vater hatte er miterlebt, wie dieser nach der Pensionierung abbaute, pflegebedürftig wurde. Schwer ist es für Anton heuer auch, weil er als Hochrisiko-Patient seine Kinder und Enkerln nicht sieht: „Sie haben Angst, dass ich wieder an die Herz-Lungen-Maschine muss, wenn ich mich anstecke. Aber trotzdem ist der Opa ja der Opa.“ Weil das Geld knapp ist, ist Anton auch beim Heizen der kleinen Mietwohnung sehr sparsam. Im Vorjahr musste die Heiztherme repariert werden: Er hofft, dass das Problem nicht wiederkommt, denn leisten kann er es sich nicht. Für das Nötigste bekommt er nun Hilfe von der Caritas.

„Jetzt bin ich die meiste Zeit allein“
Robert P., ebenfalls Niederösterreicher, weiß auch, was es heißt, wenn man nicht gesund ist: „Ich hatte vor 30 Jahren einen Schlaganfall, seither bin ich nur bedingt einsatzfähig.“ Vor Corona hatte er noch Aushilfsjobs, mit denen er gerade so über die Runden kam. Mitten im Jahr kam dann der nächste Schlag: Darmkrebs. Anton musste rasch operiert werden, ist seither im Krankenstand. Und einsam. Die Eltern sind tot, in der Liebe hatte er kein Glück: „Ich komme gern unter Leute. Corona macht das schon schlimm, jetzt bin ich die meiste Zeit allein.“

Finanziell ist es eng. Jetzt drohte die Heizungsabschaltung. Da ging Robert dann doch zur Caritas Sozialberatung, wo er Hilfe bekam. Ein krone.tv-Interview mit Herrn P. sehen Sie oben. Robert und Anton sind nur zwei von vielen Österreichern, deren Not Sie mit Ihrem Beitrag im Rahmen unserer „Funken Wärme“-Aktion lindern können - Dankeschön!

Helfen durch „Schenken mit Sinn“
Haben Sie heuer schon Weihnachtskarten geschrieben? Sie haben noch nicht einmal welche? Dann schauen Sie doch im Internet auf www.schenkenmitsinn.at vorbei. Dort gibt es von Kindern liebevoll gestaltete Karten im Set mit einer eigens für uns erdachten Weihnachtsgeschichte von Thomas Brezina zu erstehen - zugunsten unserer Aktion. Auch Teddybär „Julius“ wartet dort auf neue Kuschel-Freunde: Er ist 25 cm hoch und aus hochwertigem Dauna-Plüsch in der EU gefertigt. Auch sein Erlös geht an „Ein Funken Wärme“!

Wenn Sie selbst Unterstützung benötigen
Sind Sie selbst in akuter Not? Die Caritas-Hotline für Hilfesuchende ist unter 05/177 63 00 erreichbar - und zwar von Montag bis Freitag, von 9 bis 13 Uhr, zum Ortstarif.

 Ombudsfrau
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Montag, 26. Juli 2021
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