Stadtvize abgeblitzt

Nun doch kein Eislaufen am Urfahranermarkt-Gelände

Heiß auf Eis? In der gestrigen Gemeinderatssitzung waren das einmal mehr nur die Freiheitlichen. ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos konnten sich für den blauen Fraktionsantrag, der eine ganzjährige Eislauffläche am Urfahraner Jahrmarktgelände als Ergänzung zum geplanten „Insel“-Konzept vorsah, nur mäßig erwärmen.

Die „Krone“ berichtete im August 2019 erstmals über das innovative Plastik-Eis, das FP-Stadtvize Markus Hein beim Wiener Eislaufverein unter die Lupe genommen hatte. Neben dem Freizeitspaß für Kinder, Jugendliche und Eisstock-Cracks begeisterte den passionierten Eishockey-Fan vor allem auch die hohe Energieeffizienz für die weiße „Spielwiese“. Meinte er damals: „Dank synthetischer Eisplatten, die wie Puzzle-Teile zusammengefügt werden, können beliebig große Kunsteisflächen entstehen, die zum Eislaufen oder auch zum Eisstockschießen nutzbar sind. Der Betrieb ist sehr ökologisch, da keine aufwändigen Kühlsysteme notwendig sind.“

Kalte Dusche
Nachdem im heurigen Frühjahr dann auch SP-Stadtchef Klaus Luger Gefallen an der Idee fand, wollte Hein das Projekt nun endlich ins Rollen bringen. Doch im gestrigen Gemeinderat folgte dann die kalte Dusche. Die anderen Fraktionen enthielten sich, und auch beim Bürgermeister dürfte die Begeisterung abgekühlt sein, nachdem seine SPÖ ebenfalls nicht dafür stimmte. „Jetzt folgt wahrscheinlich die Ausrede, dass man dem Prozess rund um das Insel-Konzept am Jahrmarktgelände nicht vorgreifen wolle. Aber dann hätten sie zumindest eine Zuweisung in den Ausschuss vorschlagen können“, so der enttäuschte Hein.

 OÖ-Krone
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Sonntag, 24. Oktober 2021
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