Wissensfabrik für Kids

Fill baute in Gurten ein Raumschiff der Zukunft

„Beam me up Scotty“, steht angelehnt an die Kultserie Star Trek an der Mauer neben dem Lift. „Ich bin ein Trekkie“, sagt Andreas Fill und lächelt, als er in der neuen Future-Zone des von ihm geführten Anlagenbauers in Gurten steht. Im Raumschiff der Zukunft gibt’s eine eigene Wissensfabrik für Kinder ab drei Jahren.

Die Kräne in der Produktionshalle der Fill-Future-Zone sind nach Star-Trek-Figuren benannt, heißen zum Beispiel Spock oder Janeway. „Das Leben ist eh immer so ernst“, sagt Andreas Fill, der Chef von mehr als 900 Mitarbeitern ist und mit der heuer fertig gestellten Erweiterung des Firmengeländes nicht nur Platz für Forschung und Entwicklung geschaffen hat. Das Gebäude beinhaltet nämlich mit dem Future-Lab im Erdgeschoß eine eigene Wissensfabrik - so etwas wie ein Spielezimmer rund um Digitalisierung und Technik.

Für Kinder ab 3 Jahren
Acht Labore finden sich auf der 140 Quadratmeter großen Fläche wieder: Virtual-Reality-Brillen gibt es hier, verschiedene Roboter, einen Lasercutter und und und - Kinder ab 3 Jahren können hier spielerisch in die Welt der Technik eintauchen, aber auch für Jugendliche und Erwachsene steht der Raum offen.

Ziel: Spitze in Europa
„Ein cooleres Klassenzimmer gibt’s nicht. Wir wollen eng mit Bildungseinrichtungen kooperieren, schließen keinen Schultypen aus“, so Fill, der mit seinem Team „europaweit eine der coolsten Denkfabriken werden will“. Die Brücke zwischen Spiel und Realität wird in Gurten in jedem der acht Mini-Labore geschlagen.

„Kinder sollen das machen, wo sie Talente haben“
Das Interesse an den vor wenigen Wochen eröffneten Räumlichkeiten ist groß. „Auch Firmen haben schon angefragt, ob sie Teile ihrer Lehrlingsausbildung hier abhalten können“, erzählt der 51-Jährige, dem wichtig ist: „Kinder sollen das machen, wo sie Talente haben.“

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Donnerstag, 21. Jänner 2021
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