Richtiger Umgang

ÖVP begrüßt „kürzere Leine“ bei bestimmten Hunden

„Wir müssen uns im Sinne der Sicherheit der Menschen darum kümmern, dass nur jene Personen einen Hund halten, die auch mit dem Tier umgehen können“, betont der geschäftsführende ÖVP-Klubobmann im Landtag, Christian Dörfel. In diesem Sinne begrüßt er das geplante neue Hundehaltegesetz, das bis 30. Dezember in Begutachtung ist. Es nimmt Hundehalter quasi an eine kürzere Leine.

Bisher wurden nur einzelne Hunde, bei denen es bereits zu Vorfällen kam, als „Auffällige Hunde“ kategorisiert. In Zukunft sollen Hunderassen, von denen allgemein ausgegangen wird, dass von ihnen ein erhöhtes Gefährdungspotenzial ausgeht, als solche benannt werden. Das Halten von Hunden dieser Rassen ist mit dann an die Absolvierung einer Hundealltagstauglichkeitsprüfung, die Verlässlichkeit des Halters und Leinen- bzw. Beißkorbpflicht an öffentlichen Orten gebunden.

„Problem ist meistens der Halter“
Dörfel begrüßt all dies als die richtigen Stellschrauben für eine sicherere Hundehaltung: „Das Problem ist in den meisten Fällen nicht der Hund selbst, sondern sein Halter, der ihn zu einer Gefahr macht. Leider sehen wir auch, dass Menschen zu bestimmten Rassen greifen, obwohl sie nicht mit ihnen umgehen können.“

Werner Pöchinger
Werner Pöchinger
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