24.11.2020 11:25 |

Online-Handel boomt

Schon 60 Prozent kaufen Weihnachtsgeschenke online

Jedes fünfte „Christkind“ will heuer mehr Geschenke online kaufen, damit steigt der Anteil der im Internet gekauften Geschenke auf 60 Prozent. Verschenkt werden im Durchschnitt sieben Präsente. Die alljährlichen Wunschzettel-Favoriten bleiben dabei unverändert: Gutscheine und Geld, aber auch Zeit mit den Liebsten. So manches, was gerne verschenkt wird, bereitet aber gar keine Freude. Dazu zählen Selbstgemachtes sowie Kosmetik- und Pflegeartikel.

Corona-bedingt konnte der Online-Handel zuletzt kräftig zulegen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass dieser auch zu Weihnachten von Corona profitieren wird. „Der aktuelle Lockdown und die weitgehende Schließung des stationären Handels werden diese Zahlen sogar noch verstärken“, so Thorsten Behrens, Geschäftsführer des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens.

Geschenk soll auf Vorlieben Rücksicht nehmen
Grundsätzlich unterscheiden sich die Wünsche von Frauen und Männern. Erstere wünschen sich Zeit mit den Liebsten, Männer wünschen sich Geld, funktionales - elektronische Geräte wie Smartphones, Navigationsgeräten oder Spielekonsolen - oder praktisches. Mehr als ein Drittel (34,7 Prozent) betont, dass das „perfekte Geschenk“ auf die eigenen Vorlieben bzw. Persönlichkeit eingehen soll. Auch Geschenke mit symbolischem Wert oder etwas, das Erinnerungen weckt, macht dabei Freude. Teuer oder wertvoll müssen Präsente aus Sicht der Österreicher nicht sein.

Was sich die Österreicher wünschen
So stehen auf der Wunschliste ganz oben neben „Zeit mit den Liebsten“ (15,5 Prozent) die Allzeit-Favoriten Bargeld (12,4 Prozent) und Gutscheine (9,9 Prozent), gefolgt von Reisen (7,5 Prozent) und elektronischen Unterhaltungsgeräten (6,7 Prozent). Ganz unten auf dem Wunschzettel finden sich Kinderartikel und -spiele, Musik-, Film- und Streamingangebote, Socken und Unterwäsche sowie die Fotobücher und Gesellschaftsspiele. Auch Selbstgemachtes wie Pullover, Schals oder Bilder sind keine Garanten für Begeisterung.

Frauen kaufen mehr Geschenke
Im Durchschnitt wollen die Österreicherinnen und Österreicher heuer sieben Packerl - gleich viele wie 2019 - verschenken, wobei Männer sechs und Frauen acht Präsente planen. Erfreut werden soll vor allem die Familie (63,7 Prozent), der Partner (62,7 Prozent) und die eigenen Kinder (53,3 Prozent). Last-Minute-Shopper sind wir nicht: Jeder Vierte besorgt bereits Mitte November Geschenke, kurz vor dem Heiligen Abend stürmen nur noch 1,9 Prozent los.

Achtung vor Fake-Shops
Neulinge, aber auch bewährte Online-Shopper sollten beim Einkaufen im Internet auf der Hut sein, denn zuletzt mehrten sich Fake-Shops und andere Betrugsmaschen deutlich. Fast 3000 betrügerische Shops hat zum Beispiel die Watchlist Internet heuer schon entdeckt. Behrens empfiehlt deshalb, „bei Einkäufen im Internet sorgsam vorzugehen, um sich die Weihnachtsstimmung nicht durch unerfreuliche Überraschungen verderben zu lassen“.

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