15.11.2020 18:15 |

Kinderbücher gewinnen!

Wie ein Kleinverlag aus NÖ der Corona-Krise trotzt

Keine Lesungen, keine Messen - und jetzt auch noch das neuerliche Corona-bedingte Aus für den Einzelhandel: Heimische Kleinverleger haben es in Zeiten der Corona-Pandemie wahrlich nicht leicht, ihre Werke unters Volk zu bringen. So auch der Fairyland Verlag aus Niederösterreich, der auf hochwertige, in Österreich gedruckte Kinderbücher im Fantasy-Genre setzt. Ans Aufgeben denkt Verlagschefin Carolyn Magerle trotz Corona-Herausforderungen noch lange nicht.

Der junge Verlag mit Sitz im niederösterreichischen Gablitz hat sich auf Fantasy-Literatur für Vor- und Volksschüler spezialisiert. Den Schwerpunkt setzt Fairyland dabei auf „High Fantasy“: „Fantastische neue Welten mit übernatürlichen und zauberhaften Wesen bilden den Rahmen für Abenteuergeschichten, die Kinder in ihrem Sein und Tun sensibilisieren, stärken und begeistern wollen“, wie es die Verlagschefin schön beschreibt.

„Ans Aufgeben mag ich nicht denken!“
Doch wie bereits beim ersten Corona-Lockdown im Frühjahr wird es für viele heimische Klein- und Kleinstverleger jetzt eng, wie auch Magerle zu bedenken gibt. Aber auch wenn es dem erst vor zwei Jahren gegründeten Verlag derzeit „nicht so gut“ gehe, wie sie ehrlich zugibt - dem Virus will sie sich nicht so schnell geschlagen geben. Denn Aufgeben sei für sie „keine Option“, nachdem der junge Verlag bereits erfolgreich fünf Bücher herausgebracht habe. „Das ist nicht so schlecht, finde ich. Ich habe wahnsinnig viel Freude damit und ans Aufgeben mag ich nicht denken! Außerdem bin ich niemand, der gleich die Flinte ins Korn wirft. Im Gegenteil“, gibt sich die Verlagschefin und gelernte Werbegrafikerin kampfbereit.

Magerle nutzt die neuerliche Lockdown-Zeit jedenfalls zur intensiven Planung und Vorbereitung spannender neuer Projekte. Frei nach dem Motto „Jetzt erst recht!“ werde gerade ein neuer Kinderroman fertiggestellt, „es ist der zweite Teil der Fabelflug-Chroniken, geschrieben von Claudia Aichholzer“. Zudem seien für nächstes Jahr auch noch Erstlesebücher und Rollenspielbücher für Kinder geplant. Letzteres, das es in der Form „bis jetzt bei uns noch nicht gibt“, wie sie verrät.

Heimische Qualität statt ausländische Billigproduktion
Eine besondere Empfehlung ist der Verlag übrigens nicht nur wegen den fantastischen Inhalten seiner Bücher, von der sich krone.at selbst überzeugen konnte, sondern auch, weil Fairyland zu 100 Prozent auf Made in Austria setzt. Magerle: „Zwischen den Buchdeckeln von Fairyland steckt, wenn man so will, Österreich pur. Denn die Werke unserer heimischen AutorInnen und IllustratorInnen werden ausschließlich in unserem Land gedruckt, und zwar in einem umweltfreundlichen Verfahren - unsere Bücher kann man praktisch essen“.

Wobei die rot-weiß-rote Qualität natürlich ihren Preis hat - was den Verkauf in Zeiten wirtschaftlicher Beschränkungen nicht gerade leichter macht. „Sicher könnte ich im Ausland wesentlich günstiger drucken. Die Verlockung ist groß. Aber ich habe mich anders entschieden“, ist Magerle von ihrer Wahl für Made in Austria überzeugt. Das Konzept der Druckerei Gugler in Melk sei unschlagbar. „Für mich gibt es einfach nichts Schöneres, als fantasievolle und noch dazu nachhaltige Bücher zu verlegen und das alles mit meiner Familie teilen zu können“, blickt die Verlagschefin Corona zum Trotz hoffnungsvoll in die Zukunft.

Und wer jetzt Lust auf die fantastischen Geschichten des Fairyland Verlags bekommen hat, findet sämtliche Bücher auf der Fairyland-Website - und hat zudem mit krone.at die Chance, eines von fünf prächtigen Exemplaren von Band 1 der Fabelflug-Chroniken, „Das Geheimnis des Entrümplers“, zu gewinnen!

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