12.11.2020 17:15 |

Uni Graz beteiligt

Forscher warnen vor Hochwassergefahr an Küsten

Sturmfluten und Starkniederschläge werden künftig häufiger gemeinsam auftreten - schuld ist die Klimaerwärmung. An einer neuen Studie, welche die Hochwasser-Gefahr für weltweite Küstenregionen berechnet, waren auch Klimaforscher der Universität Graz beteiligt.

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Küstennähe. Sturmfluten oder Starkniederschläge verursachen in den besiedelten Gebieten schon heute immer wieder enorme Schäden.

Hochwassergefahr an Küstenregionen steigt
Internationale Forscher rechnen nun damit, dass solche Extrem-Ereignisse entlang vieler Küstenregionen der nördlichen Hemisphäre künftig öfter gemeinsam auftreten - und damit die Hochwassergefahr dramatisch ansteigen könnte. An der neuen Studie waren auch Klimaforscher der Grazer Universität beteiligt.

Bisher haben Risikoabschätzungen extreme Wetterereignisse wie Sturmfluten und Starkniederschläge großteils unabhängig voneinander betrachtet. Mittlerweile wurde aber beobachtet, dass diese oft durch dieselbe Wetterlage ausgelöst werden - und daher immer wieder auch gleichzeitig auftreten. Das verschärfe laut Wissenschaftern wie Douglas Maraun vom Wegener Center für Klima und Globalen Wandel an der Uni Graz die Problematik. Wenn die Sturmfluten große Wassermengen auf die Küstenregion zutreiben und sich vor allem in Flussmündungen das abfließende Wasser des Starkregens aufstaut, steigt der Wasserspiegel noch stärker an.

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