02.11.2020 18:00 |

Zweiter Lockdown

Die Pleitewelle könnten nun schon früher einsetzen

Nachdem die Insolvenzen heuer auf einem historischen Tiefstand sind (wegen Stundungen, Überbrückungshilfen und einem Antragsstopp der öffentlichen Hand), erwarten alle Experten eine Pleitewelle im nächsten Frühjahr. Könnte diese aufgrund des zweiten Lockdowns bereits früher einsetzen? „Das ist möglich, das Ausmaß könnte auch größer werden“, meint Kreditschützer Franz Blantz (AKV).

Betriebe in der Gastronomie und Hotellerie sind besonders gefährdet. Blantz betont aber, wie Rene Jonke vom KSV1870, dass es für valide Prognosen noch zu früh sei.

Es wird viel davon abhängen, ob die Überbrückungshilfen wirklich, wie von der Bundesregierung versprochen, schnell fließen und ob es Begleitmaßnahmen wie weitere Stundungen gibt. Franz Blantz betont gegenüber der „Krone“ noch einmal, dass Firmen realistische Sanierungskonzepte erstellen und Probleme nicht nach hinten verschieben sollten.

Jakob Traby
Jakob Traby
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