02.11.2020 15:00 |

Jetzt in ganz Salzburg

Bildungsampel schaltet auf „Orange“

Zusätzlich zu den bereits orangen Bezirken Flachgau, Tennengau, Pongau und Stadt Salzburg wurde nun, aufgrund der Vorgaben des Bundes, auch in den Bezirken Lungau und Pinzgau die Bildungsampel auf die zweithöchste Stufe gestellt. Damit verbunden: Der Unterricht für die AHS-Oberstufe, berufsbildende mittlere und höhere Schulen sowie Berufsschulen wird ab Dienstag, den 3. November bis vorerst 30. November auf Distance-Learning umgestellt.

Die Ampelfarbe „Orange“ hat auch Auswirkungen auf die Betreuung von Kleinkindern. In Kinderbetreuungseinrichtungen gelten für Eltern und Personal Maskenpflicht im Eingangsbereich sowie spezielle Regelungen bezüglich Ankunft und Abholen durch die Eltern. Den einzelnen Gruppen wird fixes Personal zugeteilt, eine Vermischung der Gruppen soll vermieden werden. Externe Personen dürfen nicht in das Gebäude. „Es ist unser gemeinsames Ziel, dass alle Einrichtungen geöffnet bleiben und die Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Die pädagogische Arbeit wird schwieriger, doch der gewohnte Alltag und die Struktur sind gerade für die Kinder sehr wichtig“, betont Landesrätin Andrea Klambauer.

Pflichtschulen bleiben geöffnet
„Ich bin froh, dass wir es geschafft haben, die Pflichtschulen offen zu halten. Das ist sowohl für die Schüler, als auch für die Eltern unglaublich wichtig. Darüber hinaus haben wir in diesem Altersbereich auch nicht das große Infektionsgeschehen“, so Bildungslandesrätin Maria Hutter. Die Ampelfarbe „Orange“ bedeutet bei den Volks- und Mittelschulen, AHS-Unterstufen, Polytechnischen Schulen sowie Sonderschulen: Keine Schulveranstaltungen, kein Singen in geschlossenen Räumen und schulfremden Personen ist der Zutritt untersagt.

Digitaler Unterricht ab neunter Schulstufe
Die spürbarsten Veränderungen werden vom Bund ab der neunten Schulstufe umgesetzt und betreffen somit AHS-Oberstufen, berufsbildende mittlere und höhere Schulen sowie Berufsschulen. Am Dienstag, den 3. November, kommen diese Schüler noch einmal an den Standort, um ihre Lernmaterialien zu holen. Der Klassenvorstand informiert über die weitere Vorgehensweise. „Mir ist wichtig, dass wir erreicht haben, dass Schülerinnen und Schüler zumindest in kleinen Gruppen an die Schulen geholt werden könnnen, um Rückfragen zu klären oder den Stoff zu wiederholen. Auch der Unterricht in Werkstätten, Labors sowie der fachpraktische Unterricht kann in Kleingruppen stattfinden“, so Hutter.

 Salzburg-Krone
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