Die verkauften Pkws hätten laut Polizei zum Teil nicht mehr für den Verkehr zugelassen werden dürfen. Unter Vorlage der gefälschten Gutachten wurden bei Fahrzeuganmeldungen von den Kfz-Zulassungsstellen gültige Begutachtungsplaketten ausgegeben. Zwischen Dezember 2008 und August 2010 ermittelte die Polizei bisher 37 Geschädigte.
Die Verdächtigen im Alter zwischen 29 und 51 Jahren stammen aus Hohenems, Lustenau und Nüziders (Bezirk Bludenz) und waren teilweise geständig. Unter ihnen befinden sich ein Autohändler, ein Mitarbeiter des Händlers sowie ein Angestellter einer Versicherungsgesellschaft. Sie wurden wegen gewerbsmäßigen Betruges auf freiem Fuß angezeigt.
Auf die Schliche gekommen war man den Männern, da Versicherungen anfingen, Rückfragen bei Werkstätten anzustellen. Dabei stellte sich dann heraus, dass diese nie ein entsprechendes Gutachten ausgestellt hatten. Die Exekutive ging davon aus, dass noch weitere gefälschte Papiere im Umlauf sind.
Symbolbild










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