Kampf um Gäste

Kulturhauptstadt Linz soll 2011 wieder aufleben

Im Kampf um Gäste lassen die Touristiker 2011 die Kulturhauptstadt Linz wieder aufleben. Da werden bekannte Projekte wie das gelbe Haus "Bellevue" oder die Kulturlotsinnen wiederholt. Und auch die Rausch-Trilogie bekommt einen vierten "Aufguss": Im "Höhenrausch Zwei" geht es um "Luftsprünge und Wasserspiele".

Eine Trendwende ist beim Linzer Tourismus auch notwendig. Die Zahlen für September sind mies: So gab's bei den Ankünften ein Minus von 5,9 Prozent, bei den Übernachtungen sogar einen Rückgang von 8,7 Prozent. Wobei besonders der Low-Budget-Bereich mit minus 15,7 Prozent wegbricht. Und auch das Vier-Stern-Segment hat mit schweren Einbußen zu kämpfen (minus 6,8%). "Das ist doppelt bitter wenn man bedenkt, dass es ja jetzt durch die neuen Hotels auch mehr Betten gibt", weiß Arcotel-Direktor Fritz Nagl.

1,5 Millionen Euro zur Verfügung
Mit den sinkenden Gästezahlen hätten die geplanten Projekte für das Jahr 2011 wenig zu tun, meint Vizebürgermeister Erich Watzl: "Es war sonnenklar, dass wir die großartigen Zahlen aus 2009 nicht halten können. Nun investieren wir die knapp 1,5 Millionen Euro, die vom Kulturhauptstadtjahr übrig geblieben sind, bündeln unsere Kräfte und veranstalten Fortsetzungen einzigartiger Projekte."

Seilbahn über Linzer Dächern
So wird die neue Auflage des Höhenrausches (Bild), die wieder am O.K.-Dach stattfinden soll, mit 250.000 Euro gefördert. In Kooperation mit der Landesgartenschau geht es um das Thema Natur. Ob dabei eine Seilbahn oder eine Hängebrücke über die Dächer schwebt, wird derzeit erarbeitet. "Auf alle Fälle bekommt die Ausstellung ein Markenzeichen wie das Riesenrad", sagt Watzl.

Kronen Zeitung

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