28.10.2020 09:31 |

Optimierung im System

Einsatz digitaler Möglichkeiten vorantreiben

Landesinnung fordert digitale Bauverfahren

Die Bauinnung blickt auf ein herausforderndes Jahr zurück. Als Interessensvertreter der Baubranche leistet das Team in Zeiten von Corona eine beharrliche Überzeugungsarbeit, um Projekte am Laufen zu halten und Behördenverfahren zu beschleunigen.

Als das tägliche Leben während des Lockdowns stillstand, ging der Betrieb auf den Baustellen mit wenigen Unterbrechungen weiter. Die Baubranche konnte sich trotz Corona in Gang halten. Auch das befürchtete Herbstloch blieb den Tiroler Bauunternehmen erspart. Gerade der Wohnbau sei laut Anton Rieder nur in geringem Maße von der Krise betroffen, weil sich der Wunsch nach einem Eigenheim bei vielen Menschen sogar verstärkt hätte. Der Landesinnungsmeister zeigt sich auch für 2021 optimistisch, allerdings gebe es gerade bei den Behördenverfahren noch immer Aufholbedarf. Um in diesem Bereich eine Beschleunigung zu erzielen, leistet die Landesinnung Bau Überzeugungsarbeit. „Wir haben die Verantwortlichen regelmäßig um Auskunft gebeten, wann mit Verfahren zu rechnen ist und Sammellisten an Aufsichtsbehörden übergeben“, so Rieder, der gerade jetzt den verstärkten Einsatz digitaler Möglichkeiten vorantreiben möchte. 

Digitale Verfahren können zu einer erheblichen Optimierung des Systems führen. Dennoch sei die Zettelwirtschaft trotz Digitalisierungsoffensiven der ständige Begleiter von Bauverfahren. Es geht laut dem Landesinnungsmeister nicht darum, auf Vorschriften zu verzichten, sondern verlässliche, transparente und digitale Bauverfahren zu ermöglichen und den Wirtschaftsmotor damit am Laufen zu halten. „Es hängt viel am Bau. Betroffen sind hier nicht nur die Baufirmen selbst, sondern viele vor- und nachgelagerte Branchen“, betont Rieder.

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