Bank zu unsicher

Deutscher versteckt 105.000 € im Auto: höchst verdächtig

Tirol
16.10.2010 10:34
Das Vertrauen in seine Liechtensteiner Bank hat ein Deutscher (41) offenbar verloren. Sein Vermögen - 105.000 Euro - wollte er außer Landes bringen. Dabei wurde er von der Zollbehörde Landeck gestoppt. Die fragt sich nun, ob der Deutsche sein Geld auch ordentlich versteuert hat. Denn der Mann verschwieg seine Fracht.

Die Beamten der Zollstelle Landeck staunten dieser Tage nicht schlecht, als sie das Auto des 41-Jährigen genau unter die Lupe nahmen. 105.000 Euro kamen zu Tage. "Aber nur 20.000 Euro hat er deklariert", sagte Sachbearbeiter Fritz Kapfinger gegenüber der "Krone".

In Zagreb will sich der Deutsche eine Wohnung kaufen. Das erscheint ihm sicherer als die Bank. Dass er das Geld bei der Einfuhr nach Österreich verschwiegen hatte, macht den Mann aber höchst verdächtig. Die Finanz prüft jetzt, ob sein Vermögen versteuert ist. 10.000 Euro Kaution musste der 41-Jährige an Ort und Stelle abgeben. Das Geld sieht er wohl nie wieder.

Aufgriffe wie dieser, so Kapfinger, sind in letzter Zeit keine Seltenheit. Viele wollen offenbar ihr Geld vor den Banken in Sicherheit bringen.

von Claudia Thurner, Tiroler Krone
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