"Wennst nach dem ersten Drittel 2:0 führst, hast relativ viel richtig gemacht", sagte Markus Peintner nach dem ersten Pausengang in die Kamera von Servus-TV. Und Recht hat er gehabt, der Vorarlberger - die 99ers dominierten in der "Hala Tivoli" Spiel und Gegner und lagen demnach auch völlig verdient in Front.
Der neue Mix der Linien von Bill Gilligan (Norris in der dritten neben Herzog und Lange, Patrick Harand dafür im Einser-Sturm) hat sich demnach ausgezahlt. Peintner (6.) und Werenka (18.) brachten die Grazer im Powerplay in Front.
Doch die Pause dürfte Tremblay & Co. dann nicht gut bekommen sein. Olimpija brauchte nämlich nur etwas mehr als zwei Minuten und lag plötzlich 3:2 in Front - nach dem ersten Gegentreffer gab's wieder einmal Auflösungserscheinungen in der Grazer Hintermannschaft. Allerdings zog man sich auch schnell selbst aus der Kiste: Ihrerseits brauchten die 99ers nämlich auch nur 126 Sekunden und Ouellette und Herzog sorgten wieder für die Führung.
Peintner musste raus
Im Schlussdrittel ging das Bestschießen weiter: Zuerst prallte die Scheibe von Wogers Schuh ins Tor (42.), dann brachte Ziga Pance Laibach wieder ran (44.), ehe Peintner auf 6:4 für die Grazer stellte. Letzterer musste dann nach einem Stockschlag unter die Dusche - die 99ers überstanden aber die dreiminütige Unterzahl und "volley" von der Strafbank kommend, sorgte Brunnegger (der für Peintner die Strafe absaß) fürs 7:4 (56.). Sachls 5:7 (60.) war nur noch Kosmetik.
Olimpija Laibach - Moser Medical Graz 99ers 5:7 (0:2, 3:2, 2:3). Torfolge: 0:1 (6./PP) Peintner, 0:2 (18./PP) Werenka, 1:2 (23.) Mustonen, 2:2 (24.) Hebar, 3:2 ( 25./PP) Pavlin, 3:3 (25.) Ouellette, 3:4 (27.) Herzog, 3:5 (42.) Woger, 4:5 (44./PP) Z. Pance, 4:6 (45.) Peintner, 4:7 (56.) Brunnegger, 5:7 (60./SH) Sachl.
Weiters am Sonntag: Salzburg - Szekesfehervar 3:2 n.P., Linz - VSV 3:4 n.P., KAC - Jesenice 4:1, Wien - Zagreb 7:4.
von Marcus Stoimaier, "Steirerkrone"








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