06.10.2020 18:22 |

Mit Händen gegraben

Arbeiter auf Baustelle bis über Kopf verschüttet

Ein 55-jähriger Arbeiter ist am Dienstag gegen Mittag in einer Künette in Wien-Donaustadt bis über den Kopf verschüttet worden. Kollegen konnten den Kopf des Verunglückten bis zum Eintreffen der Berufsfeuerwehr frei halten. 

Die Einsatzkräfte gruben den Mann mit Spaten und teilweise mit bloßen Händen frei. Rund 45 Minuten dauerte die Befreiung des Arbeiters am Schilochweg, an der 26 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr beteiligt waren. Um eine Gefährdung des Einsatzes durch weiteres Nachrutschen der Erdmassen zu verhindern, wurde die Grube mit den vorhandenen Baumaterialien zusätzlich gesichert.

Verdacht auf innere Verletzungen
Die körperliche Belastung erforderte es, dass die Mannschaft immer wieder ausgetauscht werden musste. Laut Berufsrettung erlitt der Mann Verletzungen am Oberkörper, auch der Verdacht auf innere Verletzungen bestand. Er wurde in ein Krankenhaus überstellt und in den Schockraum gebracht. „Lebensgefahr bestand für das Opfer aber keine“, sagte ein Sprecher der Rettung.

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