Riegel vorgeschoben

Keine "Geschäfte" mit Studienplätzen an Grazer Unis

Steiermark
09.10.2010 18:12
8.500 Euro: Diese stolze Summe bieten Studenten, um einen der heiß begehrten Plätze an den Med-Unis Wien und Innsbruck zu ergattern. Seit einiger Zeit blüht der Handel im Internet, der die Rektoren auf die Palme bringt: "Das ist eine Perversion des freien Marktes!" Entwarnung kommt unterdessen aus Graz.

Skurrile Tauschbörsen wie in Wien und Innsbruck würden in der Steiermark gar nicht funktionieren. Zu komplex ist das Aufnahmeverfahren, das an der Grazer Med-Uni jedes Jahr durchgeführt wird, zu engmaschig sind die Sicherheitsnetze, die man eingezogen hat, erklärt Pressesprecherin Sylvia Trabi der "Krone".

  • In Graz wurde ein eigenes Testverfahren entwickelt, vom umstrittenen "EMS-Test" ("Intelligenztest") nimmt man Abstand.
  • Eine elektronische Voranmeldung (heuer von 1. bis 21. Februar) ist die erste Voraussetzung für eine Teilnahme am Auswahltest.
  • Nach dieser Vorerfassung müssen Bewerbungsunterlagen und  Dokumente übermittelt werden.
  • Jene Bewerber, die aufgrund der Reihungsliste einen Studienplatz erhalten, müssen schriftlich erklären, dass sie ihn auch in Anspruch nehmen werden.
  • Wenn man den Platz nicht annimmt, rückt der Bewerber mit der "nächstbesten" Punktezahl nach.
  • Auch an der Karl-Franzens-Uni sind "Geschäfte" unmöglich, da es keine Aufnahmeprüfungen gibt.

von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
Archivbild

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