Im Nebel verirrt

Vermisste Wanderin verbrachte Nacht am Hochmölbing

Steiermark
08.10.2010 15:37
Es ist bereits das Schlimmste befürchtet worden, aber am Freitag hat es dann doch noch ein Happy End gegeben: Seit Donnerstagabend war nach einer zweifachen Mutter, die bei Wörschach im Gebirge (Bezirk Liezen) vermisst wurde, fieberhaft gesucht worden - tags darauf tauchte sie plötzlich wieder auf. Die Steirerin hatte sich verirrt und die Nacht im Freien verbracht.

Die 31-Jährige hatte Lust auf eine Wandertour bekommen und deshalb ihre Kinder am Donnerstagvormittag zu einer Freundin gebracht. Danach fuhr sie mit dem Auto zum Ausgangspunkt ihrer Tour, deren Ziel der mehr als 2.300 Meter hohe Hochmölbing war. Da sie am Abend nicht mehr zurückkehrte, erstattete ihre Freundin, die sich große Sorgen machte, die Abgängigkeitsanzeige.

Aufatmen nach 16 Stunden Suche
"Wir haben gemeinsam mit der Bergrettung die ganze Nacht und dann auch am Freitagvormittag nach ihr gesucht. Es waren auch zwei Hubschrauber im Einsatz", so Christian Huber von der Alpinpolizei. Dann, am Freitag um 12 Uhr, nach 16 Stunden Suche, das große Aufatmen - die Vermisste tauchte plötzlich unversehrt bei ihrem Auto auf. Huber: "Sie war im Nebel vom Weg abgekommen. Da hat sie die Nacht zwischen Latschen im hochalpinen Gelände verbracht."

von Peter Riedler, "Steirerkrone"

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