Problem Borkenkäfer

Heuer „nur“ zwei statt drei Käfer-Generationen

Die höheren Niederschläge und durchschnittlichen Temperaturen im heurigen Jahr lassen Waldbesitzer leicht aufatmen. Die Schäden durch den Borkenkäfer verringerten sich, doch die Fichte bleibt „Problembaum Nummer 1“. In den letzten drei Jahren wurden 10 Millionen Bäume aufgeforstet, das sind 4000 Hektar Wald.
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Durch mehr Regen und weniger Trockenperioden gibt es heuer weniger Käferschadholz. Waren vorher 50 bis 100 Bäume Opfer pro Befallsherd, sind es derzeit nur 10 bis 25 Bäume. Die grünen Kronen erschweren aber die Schadholz-Sichtung. Im Winter könnten darum Mengen dazukommen, befürchtet der oö. Landesforstdienst.

Schäden in Gebirgsregionen
Statt drei Borkenkäfergenerationen gibt es heuer nur zwei. Verändert hat sich auch die Höhenlage. Während sich Fichten im Alpenvorland und Mühlviertel leicht erholen, nehmen die Schäden in Gebirgsregionen zu. Dafür dürfte noch der enorme Schneedruck vom Jahr 2019 verantwortlich sein, der Bäume schwächte. Die Käferschäden führten heuer zu 5451 Anträgen mit einer Fördersumme von 16,8 Millionen €. Zu den Maßnahmen zählt auch die Aufforstung. In den letzten drei Jahren wurden 10 Millionen Bäume gesetzt, das sind rund 4000 Hektar Wald.

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