Cloud-Computing

Ballmer will Microsoft voll in die Datenwolke bringen

Web
02.10.2010 12:28
Microsoft-Chef Steve Ballmer will den Konzern in den nächsten Jahren konsequent auf das sogenannte Cloud-Computing ausrichten. "Wir haben in den vergangenen Jahren mehr als eine Milliarde Dollar pro Jahr in Cloud-Computing investiert und werden uns künftig ganz darauf konzentrieren", schreibt Ballmer in einem Gastbeitrag für die Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". Ab 2012 würden mehr als 90 Prozent der Microsoft-Entwickler an Anwendungen und Technologien für die "Datenwolke" arbeiten.

Beim Cloud-Computing handelt es sich um eine Auslagerung von Hard- und Software ins Internet: IT wird von der Infrastruktur über Entwicklungsplattformen bis zu den Anwendungen in dezentralen Rechenzentren bereitgestellt, der Zugriff erfolgt über das Internet. Cloud-Computing sei die wichtigste IT-Innovation für viele Generationen, schrieb Ballmer, der am kommenden Mittwoch auf der Internationalen Cloud-Computing-Konferenz des Branchenverbands Bitkom in Köln spricht.

Ballmer zufolge bietet das Cloud-Computing Kunden signifikante Verbesserungen: So erhielten Unternehmen damit schnell und ohne Investitionsaufwand Zugriff auf neueste Software und Produktivitätswerkzeuge. Damit ließen sich rasch und ohne Kostenrisiken neue Dienste und Produkte gestalten, entwickeln und einsetzen. Dies fördere die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Zudem könnten Unternehmen über Cloud-Computing ihre Energiekosten senken.

Hintergrund ist, dass Microsofts klassisches Geschäftsmodell immer mehr unter Druck gerät. Zunehmend wollen Kunden keine Software auf DVDs mehr kaufen, sondern setzen auf preisgünstige Programme, die übers Internet laufen. Deshalb sah sich auch das Urgestein der Software-Branche zum Umdenken gezwungen.

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