Am diesjährigen "Lokalen Agenda 21-Gipfel" nehmen rund 200 Bürgermeister, Gemeindevertreter, Regionalentwickler und ehrenamtlich tätige Personen aus ganz Österreich und der Bodenseeregion teil. Im Mittelpunkt steht die Überlegung, was die Gesellschaft zusammenhält. Neben Vorträgen und Workshops sollen auch Exkursionen in diverse Vorarlberger Kommunen dazu beitragen, Antworten auf diese Frage zu finden.
Nach Angaben von Berlakovich leisten derzeit rund drei Millionen Österreicher ehrenamtliche Dienste und bringen sich dabei mit 800 Millionen Stunden pro Jahr ein. "Ohne diesen Beitrag würde die Gesellschaft einfach nicht funktionieren", betonte der Minister. Eine nachhaltige Entwicklung in den Gemeinden in allen Bereichen könne Arbeitsplätze schaffen und Kosten senken. Derzeit beteiligten sich in Österreich 430 Gemeinden und 35 Regionen und Bezirke an der Lokalen Agenda 21. Bis 2013 sollen es nach der Vorstellung von Berlakovich 500 Kommunen und 50 Regionen/Bezirke sein.
140.000 Ehrenamtliche im Ländle
Sausgruber betonte, dass Regionen mit einem guten Mix aus hauptamtlicher und ehrenamtlicher Tätigkeit den längeren Atem hätten als jene, in denen die Bürger nicht mitwirken. Unter anderem verwies der Landeshauptmann auf die Bereiche Feuerwehr, Katastrophenbekämpfung und Rettungswesen, in denen allein in Vorarlberg 10.000 Personen aus Eigeninitiative engagiert seien. Insgesamt gebe es in Vorarlberg rund 140.000 Ehrenamtliche. "Der Denkansatz lautet: Was selbst organisierbar ist, das soll auch selbst organisiert werden", so der Landeshauptmann.









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