16.09.2020 17:05 |

Alarm um Schallenberg

Coronafall: Außenministerium sagt Auslandsreise ab

Ein Delegationsmitglied des Außenministeriums ist vor der geplanten Auslandsreise nach Griechenland und Zypern positiv auf Covid-19 getestet worden. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) habe bei dem routinemäßigen Test jedoch ein negatives Ergebnis gehabt, hieß es am Mittwochnachmittag. Ob und wann die Reise nachgeholt wird, ist unklar.

Wie das Außenministerium mitteilte, musste die geplante Reise kurzfristig abgesagt werden. Schallenberg selbst habe ein negatives Testergebnis gehabt. Da der Außenminister mit dem Betroffenen nicht direkt in Kontakt war, müsse er auch nicht in Quarantäne. Der Mitarbeiter hat laut Außenministerium keine Symptome und befindet sich bereits in Heimquarantäne.

Reise abgesagt
Offizieller Anlass der Reise des Außenministers war an sich der Gasstreit im östlichen Mittelmeer zwischen Griechenland und der Türkei gewesen. Aber auch das Migrationsthema wäre angesichts der jüngsten Entwicklungen wie dem Brand im Lager Moria auf Lesbos gewiss zur Sprache gekommen. Ein Besuch Schallenbergs in Moria war nicht geplant. Tausende Menschen haben durch den verheerenden Brand vergangene Woche ihre Unterkunft verloren und sind nun obdachlos, die Lage ist angespannt.

Aufnahme von Flüchtlingen spaltet EU
Zehn europäische Staaten haben daher sich zur Aufnahme von insgesamt 400 unbegleiteten Minderjährigen bereit erklärt - Österreich ist nicht darunter, brachte am Mittwoch aber eine Hilfslieferung nach Griechenland. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) flog mit einer riesigen Transportmaschine nach Athen. Mit an Bord waren 55 Tonnen Hilfsgüter, die Nehammer dem stellvertretenden griechischen Innenminister Theodoros Livanios am Athener Flughafen persönlich übergab.

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