Drei Alpineinsätze an nur einem Nachmittag in Admont! Am Samstagnachmittag mussten fünf Personen gerettet werden, eine davon wurde schwer, eine andere unbestimmten Grades verletzt.
Einer der vermutlich letzten herrlich warmen Sommertage des Jahres forderte die Bergretter im Gesäuse: Gleich drei Mal mussten sie am Samstagnachmittag ausrücken, um fünf Personen zu retten.
Gegen 14:00 Uhr stürzte ein 54-jähriger Wiener als Vorsteiger in einer Klettertour am Festkogel. Er verletzte sich bei dem Sturz schwer und musste von der Besatzung des Rettungshubschraubers Christophorus 99 ins UKH Kalwang geflogen werden.
Kletterer fiel 40 Meter ins Seil
Nur 45 Minuten später das nächste Unglück: Ein 27-jähriger Grazer und ein 26-Jähriger aus Jennersdorf unternahmen eine Klettertour bei der Dachlnordwand. Dabei kam der 26-jährige Vorsteiger aus ungeklärter Ursache zu Sturz und fiel etwa 40 Meter ins Seil. Er verletzte sich unbestimmten Grades, konnte sich aber selbst bei einem Zwischenstandplatz sichern. Eine zweite Seilschaft unterstützte die beiden Kletterer beim Abseilen zum nächsten Standplatz, von wo aus beide mittels Polizeihubschrauber ins Tal geflogen wurden. Der 26-jährige Burgenländer wurde vom Rettungsdienst ins LKH Rottenmann gebracht.
27-Jähriger wurde Wanderung zu viel
Zur selben Zeit waren ein 39-Jähriger und seine 27-jährige Begleiterin (beide aus dem Bezirk Leibnitz) bei der Peternscharte unterwegs. Die beiden wollten über den Peternpfad auf die Hesshütte gehen. Dabei dürfte der 27-Jährigen der Steig auf einer Seehöhe von rund 1800 Metern zu schwierig geworden sein - sie setzte einen Notruf ab. Die beiden wurden mit dem Polizeihubschrauber unverletzt ins Tal gebracht.
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