23.08.2020 16:16 |

Sieben-Meter-Sprung

Deutscher (55) bei Canyoning im Tennengau verletzt

Ein 55-jähriger Teilnehmer einer geführten Canyoning-Tour in der Wiestal-Schlucht in Adnet (Tennengau) hat sich am Samstag bei einem Sprung von einem sieben Meter hohen Felsen in ein Wasserbecken am Rücken verletzt. Der Deutsche wurde von der Bergrettung erstversorgt. Anschließend wurde er mit einem Tau vom Rettungshubschrauber Martin 1 geborgen und ins UKH Salzburg geflogen.

Bei dem Einsatz etwa 70 Meter unterhalb der Wiestal-Landesstraße seilten sich Bergretter aus Hallein über steiles Gelände zu dem Verunglückten, der auch über Atembeschwerden klagte, in die Almbachklamm ab. Laut Polizei stürzte dabei ein 37-jähriger Bergretter rund fünf Meter zu Boden, weil sich am Ende des Seils, das nicht bis zum Grund der Schlucht reichte, kein Sicherungsknoten befand und der Mann durchgerutscht war. Er erlitt Verletzungen im Bereich des Rückens und Steißbeins. Der Bergretter wurde ebenfalls mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht.

Der Einsatzleiter der Bergrettung, Wolfgang Gadermayer, musste mit seinem Team bei den schlechten Wetterbedingungen besonders auf die akute Steinschlaggefahr achten. „Wir sichern dabei immer das Gelände und schauen, dass bei der Taubergung durch das Hubschrauberteam keine Menschen im Gefahrenbereich sind.“

Im Einsatz standen neben rund 15 freiwilligen Helfern der Bergrettung Hallein auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Adnet, das Rettungshubschrauber-Team sowie Mitglieder des Roten Kreuzes. Die L107 war während der Bergung in beiden Richtungen gesperrt.

 Salzburg-Krone
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