22.08.2020 10:00 |

Immobilien

Zell am See ist ein extrem teures Pflaster

Ein modernes Chalet mit exklusivem Seeblick, ein Anwesen in Alleinlage oder ein stylisches Appartementhaus über den Dächern der Bergstadt: Wer die Immobilien-Anzeigen in Zell am See durchforstet, findet kaum Angebote unter der Millionen-Marke.

„Die Preis-Lage ist stabil“, will Makler Robert Ferstl nicht über mangelndes Interesse klagen. Immobilien gelten als sicheres Investment.

Der Pinzgauer Zentralraum wird immer mehr zum Hochpreis-Gebiet. Auch in kleineren Gemeinden wie Piesendorf ist Grund und Boden längst kein Schnäppchen mehr. Der Quadratmeterpreis liegt im Schnitt bei 4448 Euro, hat damit im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent angezogen.

Ob die Corona-Krise diese Entwicklung bremsen wird? „Das kann man derzeit noch nicht abschätzen“, meint der Zeller Bürgermeister Andreas Wimmreuter (SP). Als Stadtchef versucht er jetzt schon an preisstabilisierenden Stellschrauben für Einheimische zu drehen: Im Vorjahr wurde ein Baulandsicherungsmodell mit 24 Parzellen im Ortsteil Thumersbach abgewickelt. Der Quadratmeterpreis liegt unter 100 Euro. Außerdem: „Bei Umwidmungen setzen wir auf Raumordnungsverträge mit Preisobergrenzen für Eigentum.“ Ein Projekt im Stadtzentrum mit Quadratmeterpreisen unter 4000 Euro wurde gerade fixiert.

 Salzburg-Krone
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