21.08.2020 14:00 |

Fußball Youth League

Goalie Antosch: „Wir können es noch viel besser“

Salzburgs U19-Kicker wollen Samstag auf dem Weg ins Youth League-Finale auch die Hürde Real Madrid aus dem Weg räumen. „Elfer-Hexer“ Daniel Antosch, der gegen Lyon drei Strafstöße in Serie hielt, verriet der „Krone“, wieso das möglich ist. Und: Welche Unterschiede es zum siegreichen Salzburger 2017er-Teamgibt.

„Das war der Wahnsinn für mich!“ Sagt Salzburgs Youth League-Keeper Daniel Antosch einen Tag, nachdem er im Viertelfinale gegen Lyon trotz zweier Strafstoß-Wiederholungen beim Stand von 0:0 cool geblieben ist und schlussendlich auch den dritten Versuch von Lyons Da Silva vereitelt hatte.

Seit 2014 in Salzburg
Der gebürtige Wiener, der seit 2014 in Salzburg ist, hatte nicht nur wegen des „Elfer-Wunders“ – ging im Internet viral – großen Anteil am Einzug ins Halbfinale in Nyon. Wo morgen niemand Geringerer als Real Madrid wartet.

Nach dem nervenaufreibenden 4:3-Erfolg hieß es Donnerstag aber erst noch Durchschnaufen. „Die Regeneration ging gleich nach dem Abpfiff los. Über Real werden wir früh genug von unseren Trainern erfahren“, wollte Antosch noch nicht zu weit nach vorne blicken.

Schon in der U16 Elfmeter-Held
Wobei eine Wiederholung des Coups von 2017, als sich Wolf, Schlager mit Ersatzkeeper Antosch (ein Einsatz im Viertelfinale) die Krone aufgesetzt hatten, schon im Hinterkopf des Hexers herumspukt. Zumal Antosch Gründe nennen kann, wieso sie am Samstag noch nicht die Heimreise von der UEFA-Zentrale antreten werden müssen.

Antosch grinst: „Ich hab mit der U16 mal ein internationales Turnier gewonnen, im Halbfinale drei von fünf, im Finale vier von fünf Elfern gehalten, selber noch getroffen. Das war stark!“

„Großer Teamspirit“
Zudem glaubt der 20-Jährige, dass diese Erfolgscrew in einem wichtigen Punkt sogar über jene von ’17 zu stellen ist: „Das betrifft den Zusammenhalt, den Teamspirit. Der ist noch größer!“

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Das betrifft den Zusammenhalt, den Teamspirit. Der ist noch größer!

Goalie Antosch zum Vergleich mit dem 2017er-Siegerteam

Und in einem Punkt waren sich scheinbar alle Youngsters einig: „Wir wissen selber, dass es noch viel besser geht. Wir hatten gegen Lyon nur eine kurze gute Phase gehabt!“

Valentin Snobe
Valentin Snobe
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