SP warnt vor Unfällen

Kritik am Radweg-Labyrinth in Schwertberg

PergIn Schwertberg geht es wegen den neu errichteten Radwegs R…30 rund. Die SPÖ kritisiert eine verwirrende Streckenführung durch das Ortszentrum, ein Fahrverbot über einen Steg und eine gefährliche Einmündung in die Landesstraße. ÖVP-Bürgermeister Max Oberleitner hat für die Vorwürfe wenig Verständnis.

„Hätten wir alle Vorschläge der SPÖ berücksichtigt, würden wir keinen einzigen Meter Radweg mehr haben“, ärgert sich der Schwertberger Ortschef Max Oberleitner über die Kritik am rund drei Kilometer langen und 600.000 Euro Radweg R…30. Weil im Vorjahr die Frist für den Erhalt der EU-Fördergelder ablief, hätte rasch gebaut werden müssen. Rund die Hälfte der Kosten von 335.000 Euro für die zweite Bauetappe wurden so noch von Brüssel übernommen. „Ich gebe aber zu, dass der Radweg eine Momentaufnahme ist. Wir werden sicher noch an Verbesserungen arbeiten“, versichert Oberleitner.

Unfälle vorprogrammiert
Auch für den derzeit für Radfahrer zu schmalen und damit gesperrten Steg will er rasch eine Lösung suchen. „Insider sprechen hier von einem Schiebeweg“, ärgert sich SPÖ-Vizebürgermeister Karl Weilig. Wichtiger wäre für ihn aber die Beseitigung der Gefahrenstelle bei der Aisttal-Landesstraße. „Da sind Unfälle fast vorprogrammiert. Denn der Radweg mündet in Schulnähe im spitzen Winkel in die Straße. Dass ist auch der Grund warum die SPÖ dem Projekt die Zustimmung verweigerte.“

Mario Zeko
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Sonntag, 27. September 2020
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