31.07.2020 12:20 |

Hacker-Vorschlag

Anschober begrüßt Idee für Labore in Grenznähe

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Freitagvormittag den Vorschlag für Coronavirus-Testlabors in Grenznähe begrüßt. Er versprach bei einer Pressekonferenz außerdem weitere Verbesserungen im Bereich des Grenzmanagements. Hier hatte es Kritik daran gegeben, dass die Qualität der von Einreisenden mitgebrachten Covid-19-Tests nicht gewährleistet und die auszufüllenden Quarantäne-Erklärungen teils völlig unleserlich seien.

Der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hatte diese Kritikpunkte vorgebracht und sprach sich für kostenlose Coronavirus-Tests an Österreichs Grenzen aus. „Nur weil es der Peter vorgeschlagen hat, heißt es nicht, dass es nicht sinnvoll ist“, meinte Anschober schmunzelnd. Er arbeite gut mit dem Wiener Gesundheitsstadtrat zusammen und würde Testmöglichkeiten, „vielleicht nicht direkt an der Grenze, aber in Grenznähe begrüßen“. Das sei grundsätzlich gut, die Frage sei nur, „wie schnell und flächendeckend“ man das machen könne.

Man setze derzeit auf eine Informationsoffensive. Die Reiseheimkehrer würden darüber informiert, wo sich ein Labor befindet und wie sie sich testen lassen können. „Die Informationen für die Betroffenen müssen da sein“, so Anschober.

Was die unleserlichen Formulare betrifft, sei man mit dem Innenministerium in Kontakt. „Da kann es Einzelfälle geben, wo es Zuordnungsschwierigkeiten gibt.“ Aber auch bei einer Digitalisierung der Formulare könne es zu falschen Einträgen kommen, sagte der Minister. „Wir suchen nach Verbesserungsoptionen.“

Anschober sieht wegen Tests WHO gefordert
Mit dem Außenministerium diskutiere man wiederum die Qualität von Tests aus dem Ausland und wie man diese prüfen könne. Hier sieht Anschober die Weltgesundheitsorganisation WHO gefordert, die man diesbezüglich kontaktieren werde.

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