31.07.2020 10:04 |

Verhandlungen laufen

Bus aus „Into the Wild“ soll ins Museum kommen

Mitte Juni hatte das US-Militär einen verlassenen, ausrangierten Bus aus der Wildnis Alaskas geholt, der durch den Bestseller und Kultfilm „Into The Wild“ berühmt geworden war. Nun soll das Gefährt ausgestellt werden. Mit dem Museum of the North der Universität von Alaska in der Stadt Fairbanks stehe man in Verhandlungen.

Der Bus war Mitte Juni von den Behörden in Alaska aus der Wildnis am Stampede Trail, unweit des Denali National Parks, mithilfe eines Hubschraubers entfernt worden. Der sogenannte Magic Bus hatte immer wieder Abenteurer angelockt, teilweise mit tödlichen Folgen. Seit 2010 kamen zwei Menschen in reißenden Flüssen ums Leben. Einige Wanderer verunglückten auf dem Weg dorthin oder mussten gerettet werden.

Das Museum of the North in Fairbanks steht mit der Behörde für Naturressourcen und Umwelt bereits in Verhandlungen.

Der Bus aus den 1940er-Jahren, der zeitweise Bauarbeitern als Notunterkunft diente, war 1996 durch den Jon-Krakauer-Roman „Into the Wild“ bekannt geworden. Oscar-Preisträger Sean Penn verfilmte das Buch 2007 mit Emile Hirsch in der Hauptrolle des jungen US-Aussteigers, der nach Tagebuchaufzeichnungen 114 Tage in dem Bus mitten in der Wildnis wohnte. Seine Leiche wurde im September 1992 in dem Bus gefunden.

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