31.07.2020 12:00 |

Fokus auf die Jugend

Verjüngungskur nach Meistertitel für die Juniors

Der Kader der Red Bull Hockey Juniors, in der Abbruchsaison zuletzt österreichischer Meister der AHL, für die fünfte Saison der Alps Hockey League nimmt konkrete Formen an. Das Gros der Juniors besteht aus Akademiespielern der letztjährigen U18 Mannschaft (tschechische U20 DHL Pokal), sowie erfahrenen Juniors aus der Vorsaison. Nun wurden zwei offene Positionen mit den beiden deutschen Manuel Alberg (Sturm, 19) und Tobias Möller (Verteidigung, 20) ergänzt. Kleine punktuelle Verstärkungen sind noch möglich.

Mit Manuel Alberg wechselt ein aktueller Spieler der deutschen U20-Nationalmannschaft an die Akademie, der zuletzt im DEB-Lehrgang von 18. bis 23. Juli 2020 in der Schweiz zwei Treffer erzielte. Die Deutschen gewannen zwei von drei Spielen gegen die Eidgenossen. Der gebürtige Kölner durchlief zunächst die sportliche Ausbildung in seiner Heimat, ehe er dem Ruf aus Übersee folgte - er wurde aus der deutschen Nachwuchsliga im CHL Import Draft in der ersten Runde an 45. Stelle von Owen Sound Attack gedraftet.

Übersee als hartes Brot für Stürmer
„Amerika war ein richtiges Abenteuer für mich. Im ersten Jahr habe ich nicht so viel gespielt, aber es machte mich mental stärker“, erinnert er sich an seine erste Auslandserfahrung. Nach einem Jahr Ontario Hockey League ging es für ihn innerhalb Kanadas zu den Moncton Wildcats in die Quebec Major Junior Hockey League. Dort lernte der Stürmer das harte Hockey-Business in Amerika kennen und musste seinen Platz für einen anderen Import räumen. „Der Import kam aus der AHL und so blieb für mich kein Platz. Ich ging dann nach Amerika in die USHL, wo es zunächst ganz gut lief. Zwei Verletzungen haben mich dann leider zurückgeworfen“, erzählt der Deutsche.

Junger Defender mit viel Erfahrung
Tobias Möller kann ebenfalls reichlich internationale Erfahrung mit den deutschen U-Nationalteams aufweisen. Der gebürtige Wuppertaler hat innerhalb Deutschlands bereits einige Stationen kennengelernt. So ging es von Iserlohn nach Mannheim zu den Jungadlern, mit denen er drei Mal den DNL-Meister feiern durfte. In der Saison 2018/19 debütierte der heute 20-Jährige für die Heilbronner Falken in der DEL2, für die er insgesamt 56 Mal auflief. In seinem ersten Profijahr mit den Falken „lief es zu Saisonbeginn noch sehr gut, doch im Laufe der Zeit wurde die Eiszeit immer etwas weniger.“ Sein Ziel nun: „Bei den Juniors möchte ich mich weiterentwickeln und mehr zum Profi reifen. Dafür möchte ich mich im Team aufdrängen und mir mit viel Eiszeit nach einer Saison die Chance geben, es noch einmal in der DEL2 zu versuchen bzw. den Sprung in die bet-at-home ICE Hockey League oder PENNY DEL zu schaffen“.

Skandinavier sind weg
Aktuell nicht mehr im Kader der Red Bull Hockey Juniors bzw. in der Red Bull Eishockey Akademie sind Nicolas Wieser, Paul Huber, Filip Varejcka, Paul Stapelfeldt (alle EC Red Bull Salzburg) und Nicolas Appendino (EHC Red Bull München), die Profiverträge bei den Red Bulls unterschrieben haben. Mit Max Tjernström (MODO Hockey/Allsvenskan) und Daniel Carlqvist (Tyringe SoSS/Division 1) wechseln zwei Skandinavier zurück in ihre Heimat nach Schweden. Ebenfalls nicht mehr im Kader der Juniors sind Robert Arrak, Aatu Luusuaniemi, Pontus Englund, Samuel Eriksson, Valtteri Meisaari und Martin Hlozek.

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