29.07.2020 10:17 |

Auch Kurz fehlte

Sicherheitsrat: Insgesamt 14 Personen entschuldigt

Bei der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates zum Thema Wirecard, den die Opposition am Dienstagabend aufgrund des Fehlens von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) empört verlassen hatte, waren insgesamt 14 Personen entschuldigt. ÖVP-Wehrsprecher Michael Hammer bezeichnete die Vorwürfe in Richtung Kurz am Mittwoch als geschmacklos, denn dieser habe ja aus gesundheitlichen Gründen gefehlt.

„Dem Bundeskanzler Vorwürfe zu machen, weil er sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigt hat, ist ein geschmackloser Akt. Mit ihrer künstlichen Aufregung und substanzlosen Kritik stellt sich die Fundamentalopposition wieder einmal mehr ins Abseits“, so der türkise Nationalratsabgeordnete in einem vorliegenden Statement. „Dass insgesamt 14 Personen beim gestrigen Nationalen Sicherheitsrat entschuldigt waren, verschweigt natürlich die Opposition. Denn dann müssten alle Parteien eingestehen, dass neben anderen Abgeordneten auch SPÖ-Klubobfrau Pamela Rendi-Wagner, FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl oder NEOS-Abgeordnete Stephanie Krisper nicht an der Sitzung teilgenommen haben, obwohl sie nicht krank waren.“

Politiker ließen sich vertreten
Kurz hatte - für die Oppositionsparteien überraschend - nicht an der von der ÖVP initiierten Sitzung teilgenommen und wurde durch Vizekanzler Werner Kogler vertreten. Unter anderem waren auch Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) und SPÖ-Vizeklubchef Jörg Leichtfried entschuldigt und ließen sich vertreten.

Die FPÖ wird das Thema am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz neuerlich aufs Tapet bringen: Der Titel der Veranstaltung lautet: „Nationaler Sicherheitsrat: Unentschuldigtes Fernbleiben des Bundeskanzlers, des Antragstellers Mahrer und des Außenministers Schallenberg“.

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