28.07.2020 07:10 |

„Brauchen eine Lösung“

Streit um Citybikes: SPÖ stellt Hebein Ultimatum

Nächster Streit in der rot-grünen Rathauskoalition in Wien: Die SPÖ ist verärgert, dass es noch keine Lösung für die Citybikes gibt. Rund die Hälfte der Stationen ist weiter gesperrt. Gemeinderat Gerhard Kubik (SPÖ) stellt Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) ein Ultimatum: „Uns reicht es! Wir brauchen rasch eine Lösung.“

Die Gespräche zwischen Hebein und dem Citybike-Betreiber Gewista sind gescheitert. Als Folge wurden danach rund die Hälfte der Terminals stillgelegt. Das Fahren mit den Leihrädern hat dadurch deutlich an Attraktivität eingebüßt. Vor allem innerhalb des Gürtels ist das Netz stark ausgedünnt. Zugleich wurde auch rund die Hälfte der 1500 Räder auf dem Verkehr gezogen.

„Es hagelt Beschwerden“
Hebein hat eine Neuausschreibung für die Citybikes im kommenden Herbst angekündigt. Außerdem sollte es Gespräche mit der Gewista und den Wiener Linien für eine Übergangslösung geben. Laut Kubik ist außer Ankündigungen aber noch nichts passiert. „Stattdessen hagelt es Beschwerden aus den Bezirken über die gesperrten Stationen“, berichtet der SPÖ-Gemeinderat.

Kubik gibt der Vizebürgermeisterin noch bis Mittwoch Zeit, um Bewegung in die Sache zu bringen. Sollte bis dahin nichts passieren, will die SPÖ die Sache selbst in die Hand nehmen und eine Lösung für die Leihräder auf Schiene bringen.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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