Stundenlange Suche

Verirrtem Wanderer ging nach Notruf der Akku aus

16 Stunden lang war ein Innvierteler im Salzkammergut vermisst, nachdem ihm nach dem Absetzen des Notrufs der Handy-Akku ausgegangen war. Hubschrauber stiegen auf, Suchtrupps waren im weitläufigen Geländen unterwegs, ehe sie auf den 53-Jährigen stießen und retteten.

Ein 53-Jähriger Innviertler rief am Dienstag gegen 20 Uhr den Bergrettungsnotruf 140 an. Er gab an, dass er vom Brunnental, Gemeinde Steyrling, in Richtung Ödseen, Gemeinde Grünau, unterwegs sei. Er habe nur noch wenig Akku und bat die Disponentin, seinen Arbeitgeber zu verständigen, da er am 22. Juli 2020 vermutlich nicht rechtzeitig zu Arbeit kommen werde. Er befinde sich im weglosen Gelände und gehe bzw. klettere eine Schlucht hinauf.

Nicht mehr zu erreichen
Seither konnte der 53-Jährige nicht mehr telefonisch erreicht werden. Aufgrund der aufkommenden Dunkelheit und dem regnerischen Wetter wurde eine Suchaktion eingeleitet. Eine Hubschrauberunterstützung der Flugpolizei war aufgrund der aufkommenden Dunkelheit nicht mehr möglich. Gegen 1 Uhr musste die Suche vorläufig eingestellt werden. Am 22. Juli 2020 wurde die Suche nach dem Bergsteiger fortgesetzt. Aufgrund des riesigen Suchgebietes auf der Nordseite des Toten Gebirges wurden zwei Hubschrauber der Flugpolizei und ein Hubschrauber des Bundesheeres beigezogen.

Suchtrupp fand Vermissten
Um 12.30 Uhr konnte der Vermisste von einem Suchtrupp der Bergrettung Steyrling auf einer Seehöhe von 1400 Metern im hochalpinen, unwegsamen Gelände gefunden werden. Der Ostermiethinger wurde vom Polizeihubschrauber mittels Taubergung gerettet und ins Tal geflogen. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus Kirchdorf gebracht.

 OÖ-Krone
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Mittwoch, 14. April 2021
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