Mit Ausnahmen

Leipzig kriegt fast alle Bullen-Juwele

Die hoffnungsvollsten Salzburger Talente... landen fast alle in Leipzig! Traf auf Upamecano, Bernardo, Laimer, Keita, Haidara, Wolf zu. Diese Aussage hätte aber auch auf Haaland, Schlager, Mané zutreffen sollen. Blöd nur für RB Leipzig, dass die Einflüsterer der Juwele nicht immer mit dem Bullen-Schwesterklub in Deutschland mitspielten.

Man erinnere sich: Der Transferzwist zwischen Sadio Mané mit Ex-Bullen-Sportboss Ralf Rangnick eskalierte im Herbst 2014 so sehr, dass der heutige Liverpool-Star aufs Bullen-Rückspiel im Play-off der Königsklasse gegen Malmö pfiff. Salzburg ging sang- und klaglos unter. Mané wechselte zu Southampton und weder, wie von Rangnick gewünscht, zu dessen Beraterfirma noch in weiterer Folge zu Leipzig.

Bei Erling Haaland war Mino Raiola treibende Kraft hinterm Leider-nein-Leipzig-Transfer: Dortmund hat Salzburg die festgeschriebene Ablösesumme von 20 Millionen Euro überwiesen. Was Leipzigs Plan gewesen wäre. Doch der Starberater kitzelte beim BVB für sich und seinen Schützling wohl einfach etwas mehr raus.

Bei Xaver Schlager stellte im Sommer 2019 Hannes Wolf das Problem dar. Wolf hatte im Frühjahr bei Leipzig unterschrieben. Es dürfte ja ein Gentlemen Agreement zwischen Salzburg, Leipzig und der UEFA geben. Das besagt: Pro Transferperiode soll nicht mehr als ein Kicker von Salzburg nach Leipzig gehen. Mit Wolf war dieser Slot zu, Schlager wollte nicht länger warten, unterschrieb bei Wolfsburg.

Leipzig sichert mit den Transfermillionen Salzburgs Zukunft. Gut so. Leipzig zeigt aber leider mit jedem Abzug eines Mozartstadt-Spielers unwiderlegbar, welcher Klub auf welcher Hierarchie-Leiter im Red Bull-Imperium steht. Zufällig ist Rasenballsport (RB) bei Salzburgs Fans nicht zum Reizwort geworden.

Valentin Snobe
Valentin Snobe
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Mittwoch, 23. September 2020
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