15.07.2020 18:14 |

Besuch in der Slowakei

Van der Bellens erste Reise nach dem Lockdown

Zum ersten Mal seit rund vier Monaten hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen eine Auslandsreise absolviert. Allzu weit ging es allerdings nicht: Van der Bellen holte am Mittwoch seinen bereits für Ende Juni geplant gewesenen Besuch bei seiner slowakischen Amtskollwegin Zuzana Caputova nach. Man traf sich in Pezinok, etwa 100 Kilometer von Wien entfernt.

Auf Schloss Pezinok ging es um das große Zukunftsthema: den nachhaltigen, grünen Wiederaufbau Europas nach der Corona-Krise. „Gegen Corona wird es eines Tages einen Impfstoff geben, gegen die Klimakrise nicht. Hier sind unsere Entscheidungen der Impfstoff“, betonte Van der Bellen. In der Pandemie habe die Slowakei „sehr umsichtig gehandelt“, so Van der Bellen. Wirtschaftlich seien aber Auswirkungen zu spüren.

Van der Bellen: Krise nur gemeinsam bekämpfbar
Nur gemeinsam könne die Krise bekämpft werden, vor allem wenn es um den Neustart der Wirtschaft und den Wiederaufbau gehe, warb der Bundespräsident für mehr Kooperation der EU-Länder. Der wirtschaftliche Neustart nach der Corona-Krise und die Bewältigung der Klimakrise müssten Hand in Hand gehen.

Die Slowakei und Österreich gehören nach den Worten des Staatsoberhaupts zu den erfolgreichsten Ländern bei der Bekämpfung des Coronavirus, doch steige nun die Zahl der Infektionen erneut - „auch in unseren beiden Ländern“, so Van der Bellen. Deshalb müssten weiterhin alle einen Beitrag leisten, indem die notwendigen Regeln zur Eindämmung von Covid-19 eingehalten werden.

Slowakei kam bisher glimpflich davon
Die Slowakei hatte zur Eindämmung der Pandemie sehr rasch Maßnahmen wie Grenz- und Schulschließungen getroffen und ist deswegen bisher vergleichsweise glimpflich davongekommen. Aktuell sind laut Johns-Hopkins-Universität 1098 Covid-Fälle in dem 5,5-Millionen-Einwohner-Land bestätigt. Nur 28 Personen sind bisher mit oder an dem neuartigen Virus gestorben.

krone.at/Clemens Zavarsky, Kronen Zeitung

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