15.07.2020 14:51

Damals, am 15. Juli

Aufgebrachte Arbeiter brennen Justizpalast nieder

In der Sendung „Damals“ nimmt krone.tv Sie mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte unseres Landes und das Archiv der Kronen Zeitung. Was hat die Österreicher bewegt und unser Land geprägt?

Ausgelöst durch den Freispruch dreier Mitglieder der rechten Frontkämpfervereinigung eskaliert in Wien am 15. Juli 1927 die Gewalt. Den drei Männern war die Erschießung zweier Personen im burgenländischen Schattendorf zur Last gelegt worden, wo es Anfang des Jahres zu Zusammenstößen mit dem sozialdemokratischen Schutzbund gekommen war. Die Nachricht vom Freispruch rasend schnell in den Wiener Arbeiterbezirken, wo bald vom „Schandurteil“ die Rede ist. Als Zeichen ihrer Unzufriedenheit zieht die Arbeiterschaft in die Innenstadt, wo es zu einer regelrechten Straßenschlacht zwischen den Demonstranten und der Polizei kommt. Gegen Mittag dringen schließlich mehrere Personen in den Justizpalast ein, werfen Akten und Möbel aus den Fenstern und setzen das Gebäude in Brand.

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