15.07.2020 10:00 |

Labore gesucht

Tourismus-Screenings laufen nur langsam an

12.000 Mitarbeiter meldeten sich für die groß angelegten, wöchentlichen Screenings in den Tourismusregionen. Die Tests laufen schleppend an. Der Grund: Es gibt Unklarheiten bei der Abwicklung der Fördergelder. Auch die Software der Verrechnungsstelle hat laut „Krone“- Informationen noch Verbesserungspotenzial.

„Bei uns wurden gestern sechs Betriebe mit 50 Mitarbeitern getestet“, berichtet Peter Oberreiter vom Tourismusverband Flachau. „Da werden sich sicher noch mehr melden“, ergänzt Bürgermeister Thomas Oberreiter. In Salzburg gibt es vier Labore, die die Tests auswerten. Mit mobilen Teams startete das Unternehmen Novogenia am Dienstag in Flachau mit den freiwilligen Testungen, am Mittwoch unterziehen sich Mitarbeiter aus zwei Betrieben in Altenmarkt den Rachenabstrichen. Jeder Hotelier kann entscheiden, wann er welches Labor für die Tests wählt. „Deshalb ist es schwer zu sagen, wann welche Region an der Reihe ist. Wir stellen Routen zusammen und klappern die Häuser ab, gehen da aber nicht streng nach Postleitzahl vor“, berichtet eine Sprecherin von Novogenia.

Um noch mehr Covid-Tests durchzuführen, braucht es mehr Labore. Dafür müssen die Gemeinden in Salzburg aber noch auf das „Go“ aus dem Tourismus-Ministerium warten. Konkret geht es dabei um das Labor von Georg Mustafa: „Bevor wir die großflächigen Tests ausweiten, müssen ein paar Punkte im Ablauf geklärt werden.“ Die Abwicklung der Fördergelder sei noch nicht restlos geklärt.

Verbesserungspotenzial bei betroffener Software
Laut „Krone“-Informationen muss auch an der Software der Verrechnungsstelle noch verstärkt gefeilt werden. Hier fehlt an den Schnittstellen der Software der letzte Feinschliff, damit Mitarbeiter in Laboren wichtige Personendaten besser und vor allem schneller auslesen können.

Stephanie Angerer
Stephanie Angerer
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