Enormer Schaden:

Rumänischer Profi-Einbrecher bekam vier Jahre Haft

Zu vier Jahren hinter Gittern wurde ein rumänischer Profi-Einbrecher (44) in Wels verurteilt. Der Profi-Gauner hatte mit insgesamt fünf Einbruchsdiebstähle einen Beuteschaden von mehreren hunderttausend Euro angerichtet. Er hatte es vor allem auf Steuergeräte abgesehen.

Im Zeitraum von Februar 2019 bis Dezember 2019 häuften sich in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark Diebstähle in den Niederlassungen einer Firma, welche in Österreich Lastkraftwagen und Sonderfahrzeuge produziert. Bis dahin unbekannte Täter überkletterten jeweils die Zäune der Firmenareale und demontierten bzw. stahlen in weiterer Folge INTARDER-Steuergeräte, NOx-Sensoren, AdBlue-Fördermodule sowie Fahrerhaus-Kippschalter.

44-jähriger Rumäne ausgeforscht
Die Ermittlungen wurden von den jeweiligen Landeskriminalämtern durchgeführt. Durch intensive Zusammenarbeit und der Kooperation mit ausländischen Dienststellen, konnte ein 44-jähriger rumänische Staatsbürger als unmittelbarer Täter ausgeforscht und gegen ihn von der zuständigen Staatsanwaltschaft Wels eine Festnahmeanordnung erwirkt werden.

Am 12. Februar festgenommen
Der Beschuldigte wurde am 12. Februar 2020 kurz nach Passieren der ungarisch-österreichischen Grenze in Nickelsdorf festgenommen. Bei seiner Einvernahme bestritt er die Begehung der angelasteten Straftaten. Ihm konnten jedoch insgesamt fünf Einbruchsdiebstähle mit einem Beuteschaden von mehreren hunderttausend Euro nachgewiesen werden. Insgesamt wurden dabei 134 INTARDER-Steuergeräte, 52 NOx-Sensoren, 8 AdBlue-Fördermodule sowie 3 Fahrerhaus-Kippschalter gestohlen.

In Wels verurteilt
Am 24. Juni 2020 wurde die gegenständliche Strafsache am LG Wels verhandelt und der Beschuldigte zu vier Jahren unbedingter Freiheitsstrafe verurteilt.

 OÖ-Krone
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Samstag, 15. August 2020
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