Neue Studie

Schlafmangel lässt Jugendliche zu Burger & Co. greifen

Wissen
03.09.2010 11:24
Eine neue Studie der Universität Harvard hat ergeben, dass Schlafmangel für schlechte Ernährung bei Jugendlichen verantwortlich gemacht werden kann. Schlafen Heranwachsende weniger als acht Stunden, so neigen sie demnach verstärkt zu fettigen Lebensmitteln und Süßigkeiten. Mädchen sind von diesem Effekt stärker betroffen als Burschen.

Die Schlafmediziner untersuchten 240 Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren. 18 Prozent der Teilnehmer waren übergewichtig, im Schnitt schliefen die Heranwachsenden pro Nacht 7,5 Stunden. Nur jeder dritte fand das empfohlene Ruhepensum von acht Stunden.

Weniger Schlaf, mehr Kalorien
Jene Jugendlichen, die weniger als acht Stunden schliefen, konsumierten im Vergleich zu den übrigen Teilnehmern täglich im Mittel 2,2 Prozent mehr Kalorien aus Fett und drei Prozent weniger Kalorien aus Kohlenhydraten. 

Dieser Unterschied möge zunächst gering erscheinen, summiere sich aber im Lauf der Zeit und trage so zu Fettleibigkeit bei, betonen die Forscher im Fachblatt "Sleep".

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