"Ich werde mir einen privaten Spanisch-Lehrer nehmen und sicher dreimal in der Woche Unterricht nehmen. Ich habe in den ersten vier Wochen aber schon viele fußballspezifische Wörter aufgeschnappt und kann mich schon einigermaßen gut verständigen", sagte der 23-Jährige und fügt hinzu: "Außerdem ist mein Englisch so gut, dass ich alle taktischen Anweisungen hundertprozentig verstehe!"
Real-Coach Mourinho hatte am Mittwoch kritisiert, dass weder Khedira noch der ebenfalls nach Madrid gewechselte Mesut Özil ausreichend Englisch- oder Spanisch-Kenntnisse besitzen. "Die beiden Deutschen haben kein leichtes Leben. Ihre Teilhabe am sozialen Leben des Kaders ist gleich null. Özil lebt mit Khedira und Khedira mit Özil. Sie sprechen kein Wort Spanisch", sagte Mourinho.
Rückendeckung von Löw
Rückendeckung erhielten die beiden DFB-Youngster vor dem Auftakt der EM-Qualifikation gegen Belgien am Freitag in Brüssel von Bundestrainer Joachim Löw, der die Kritik an der mangelnden Integration von Özil und Khedira zu einem so frühen Zeitpunkt nicht nachvollziehen konnte.
"Man kann nicht erwarten, dass ein Spieler nach einem Wechsel in ein fremdes Land nach drei oder vier Wochen eine neue Sprache sprechen kann. Ich habe mit beiden gesprochen und sie machten einen zufriedenen Eindruck auf mich. Sie haben mir gegenüber zum Ausdruck gebracht, dass sie sehr gut in das Star-Ensemble bei Real aufgenommen worden", sagte Löw, der sowohl Özil als auch Khedira seit der gelungenen WM zum Stammpersonal bei der Nationalmannschaft zählt.
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