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Antwerpen: Ein Highlight für Food-Lovers

Antwerpen ist eine wunderschöne Stadt und ein Highlight für alle Foodies, bietet sie doch jede Menge Genuss auf höchstem Niveau. Neben den weltweit bekannten Pommes Frites aus Flandern gibt es eine Vielzahl an wirklich großartigen Restaurants. Kein Wunder also, dass Antwerpen auch als Austragungsort für die prestigeträchtige Preisverleihung „World´s 50 Best Restaurants“ gewählt wurde. Aufgrund der Corona-Krise findet diese nun 2021 statt. City4U hat sich in der Stadt umgesehen und durch ein paar Lokale probiert. Hier ein Best-of im Überblick:

# The Jane
Das Restaurant The Jane in Antwerpen ist eine der gefragtesten Gourmetadressen Europas und gilt als eines der optisch beeindruckendsten Lokale der Welt. Gespeist wird in einer ehemaligen Kirche, der Altar ist die Küche. Wo früher die Orgel stand, befindet sich jetzt die opulente Bar. Das Interieur ist ultramodern, wirkt durch die künstlerischen Glasmosaike aber durchaus verspielt. Die imposante Kirchenarchitektur beeindruckt.

Selten ist ein Restaurant so gehypt worden wie das „The Jane“. Ohne Tischreservierung findet man keinen Platz. Schon Monate im Voraus ist das Lokal ausgebucht. Kredenzt werden ausschließlich regelmäßig wechselnde Tasting-Menüs mit mehreren Gängen, eine Bestellung á la carte ist nicht möglich. Die Küche von Nick Bril - ein Typ mit unfassbarer Energie und zudem super sympathisch - ist bei aller Komplexität ganz leicht zugänglich und verständlich. Hervorragende Produkte, bestechende Präsentation: Überwiegend in Schalen serviert, lassen sich die Gerichte unkompliziert zu probieren. Die Zubereitung beeindruckt - auch optisch. Bei der Getränkebegleitung kann man zwischen einer alkoholischen oder einer antialkoholischen Variante wählen. Kredenzt werden verschiedene edle Tropfen.
Web: www.thejaneantwerp.com

# August Antwerp
Direkt gegenüber vom „The Jane“ hat Starkoch Nick Bril erst Mitte vorigen Jahres in einem ehemaligen Augustinerkloster ein weiteres Restaurant eröffnet. Schon die Bar in der ehemaligen Kapelle rechter Hand der Rezeption ist ein echter Blickfang. Im Korridor daneben ist in einem länglichen Gang das Restaurant untergebracht. Es ist einfacher zugänglich als das „The Jane“, beeindruckt qualitativ aber ebenso.

Gekocht wird à la carte. Die Speisekarte ist überschaubar, bietet aber genügend Auswahl an Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen und für jeden Geschmack das passende Gericht. Die Speisen basieren auf saisonalen und lokalen Zutaten, werden aber mit einem Schuss Kreativität gestaltet. Und das Wichtigste: Alles schmeckt großartig. Kein Wunder, dass das „August Antwerp“ bereits kurz nach der Eröffnung von Gault Millau zum „Newcomer of the Year 2020“ gekürt wurde. Das Service ist aufmerksam und ehrlich bemüht, jedem Gast ein besonderes Erlebnis zu verschaffen.
Web: www.august-antwerp.com

# Graanmarkt 13
Das„Graanmarkt 13“ ist ein Concept Store. Es vereint Apartments, Galerien, Boutiquen und ein Restaurant im Brasserie-Stil unter einem Dach und bringt Feinschmecker und Design-Liebhaberinnen gleichermaßen ins Schwärmen. Fürs Restaurant im Untergeschoß zeichnet Seppe Nobels verantwortlich. Auch er hat für seine Küche schon diverse Prämierungen und „Best-of“-Auszeichnungen ergattern können - etwa als „Best vegetable Restaurant of Flanders“. Seine vegetarischen Gerichte sind auch wirklich beeindruckend. Die Kräuter (und den Honig) dafür bezieht er aus dem Kräuterbeet auf dem Dach.

Seine Qualitäten stellte er 2019 unter anderem bei einem 4-Hands-Dinner mit dem österreichischen Sternekoch Paul Ivic unter Beweis. Obwohl Ivic selbst kein Vegetarier ist, leitet er seit 2012 die Küche des Tian, ​​eines vegetarischen Restaurants. Und das in Wien, der Hauptstadt des Schnitzels! Mittlerweile ist er weltberühmt für seine gesunde vegetarische Küche. Verarbeitet er doch hauptsächlich fast vergessenes Gemüse sowie Obst und Zutaten aus Wäldern, von Feldern und von Bergen. Seine Gerichte zeichnen sich durch Finesse und Erfindungsreichtum aus. Zusammen bereiteten Ivic und Nobels ein komplett vegetarisches Menü zu. Dabei gab es unter anderem das berühmte Carpaccio mit roten Rüben vom Graanmarkt 13. Geschmacklich hervorragend! 
Web:www.graanmarkt13.com

„World‘s 50 Best Restaurants“

Der Fokus der World’s 50 Best Community liegt aktuell darauf, die von der Corona-Krise besonders betroffene Gastronomie mit allen Mitteln zu unterstützen. 2021 sollen, sofern es die Situation zulässt, die wichtigsten Awards der internationalen Gastronomie in Antwerpen vergeben werden. Koen Kennis, Antwerpener Stadtrat für Tourismus, erklärte dazu in einem Interview: „In unserer Stadt arbeitet eine enorme Anzahl von Meisterköchen auf engstem Raum. Wir sind stolz auf Köche wie Seppe Nobels oder Nick Bril, die, genau wie Antwerpen selbst, untypisch in ihrer Arbeit sind. Wir werden die 50 besten Köche und die internationalen Medien in einem historischen Umfeld mit globaler Gastronomie willkommen heißen - und zweifellos einige davon auch danach wieder bei uns begrüßen dürfen. Antwerpen macht nämlich immer Lust auf mehr.“

Julia Ichner
Julia Ichner
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Freitag, 10. Juli 2020
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