Keine Erinnerung

Tyrann soll Frauen und Kinder misshandelt haben

Seine beiden Ehefrauen, sieben leibliche Kinder, eine Adoptivtochter und ein Kindermädchen soll ein 62-Jähriger aus dem Salzkammergut (OÖ) jahrzehntelang gequält und misshandelt haben. Psychisch wie physisch. So soll er, laut Anklage, seine Kinder gebissen, gepeitscht und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Einen Sohn soll das Familienoberhaupt auch sexuell missbraucht haben.

Die Vorwürfe reichen bis in die Achtzigerjahre zurück. Erst im Vorjahr erstattete ein Sohn Anzeige. Nun muss sich der gebürtige Serbe in Wels vor Gericht verantworten. Der Staatsanwalt beantragte auch die Einweisung in eine Anstalt. Denn der Angeklagte habe eine sadistische Persönlichkeitsstörung.

„Geistig schwer kranker Mann“
Und was sagt der angeklagte Vater und Ehemann zu den Vorwürfen? Er kann sich nicht erinnern, seine Familie misshandelt zu haben. Laut Verteidiger ist er ein „geistig schwer kranker Mann“. Der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

 OÖ-Krone
OÖ-Krone
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Montag, 28. September 2020
Wetter Symbol
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.