24.06.2020 17:12 |

In Villach

Gleich vier Feuerwehreinsätze binnen einer Stunde

Gehörig ins Schwitzen gekommen sind am Mittwoch die Männer der Hauptfeuerwache Villach. Gleich vier Einsätze binnen einer Stunde mussten um die Mittagszeit bewältigt werden. Kurz nach 11 Uhr ging es mit einer Ölspur bei einer Kreuzung in Villach los, zeitgleich musste ein Trupp dann in die Maria Gailer Straße zu einem Palettenbrand rasen und ein weiteres Tanklöschfahrzeug wurde dann noch zu einem Heckenbrand entsand. Als die Feuerwehrmänner dann einrücken wollten, ging die Fahrt dann noch einmal in den Villacher Stadtteil St. Ruprecht zu einer weiteren Ölspur. Teilweise mussten die Arbeiten mit schweißtreibendem Atemschutz durchgeführt werden. Mit einem Wasserrohrbruch, einem Brandmeldealarm und der Bergung eines verletzten Rehs brachten es die Florianijünger dann auf ganze sieben Einsätze.

Durch einen Defekt hatte ein Pkw am Mittwoch kurz nach 11 Uhr Öl auf der Villacher Kreuzung Ossiacher Zeile/Trattengasse verloren. Während der Arbeiten gab es erneut Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Perau, die zu einem Lagerplatz in der Maria Gailer Straße gerufen wurde. Holzpaletten hatten dort zu brennen begonnen. Mitarbeiter hatten mittels Handfeuerlöscher die Flammen in Schach halten können. Die Feuerwehr gab dem Feuer dann mittels Hochdruckrohr den Rest.

Noch während der Anfahrt zu diesem Einsatzort musste ein Tanklöschfahrzeug der Hauptfeuerwache zu einem Heckenbrand in einer dicht bebauten Wohnsiedlung nahe des Wasenbodens entsandt werden. Durch Unachtsamkeit beim Wegflämmen von Unkraut war eine Thujen-Hecke in Brand gesetzt worden. Auch hier konnte der Nachbar mittels einem Gartenschlauch größeren Schaden verhindern. „Durch die Feuerwehrkräfte wurden die Glutnester dann restlos abgelöscht und der Bereich mittels Wärmebildkamera kontrolliert“, berichtet Oberbrandmeister Alexander Scharf. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Roten Kreuz untersucht aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Gerade als die Florianijünger dann endlich einrücken wollten, wurde der Leitstelle eine längere Ölspur im Stadtteil St. Ruprecht gemeldet. Auf eine Länge von mehreren Hundert Metern musste mittels Ölbindemittel Hydrauliköl gebunden werden. Die Kehrmaschine der Stadt Villach führte die restlose Entfernung durch. Seitens der Polizei wird der Verursacher noch ermittelt.

Insgesamt brachten es die Feuerwehrmänner mit einem Wasserrohrbruch, einem Brandmeldealarm und der Rettung eines verletzten Rehes auf sieben Einsätze.

 Kärntner Krone
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