23.06.2020 08:30 |

Trotz neuer Fälle

Vorerst keine schärferen Regeln für die Festspiele

Die Corona-Fallzahlen im Land steigen wieder. Die Salzburger Festspiele sehen von einer Verschärfung ihres Sicherheitskonzeptes vorerst trotzdem ab. Es sei streng genug.

Leitsysteme, Maskenpflicht außer am Sitzplatz, keine Pausen bei den Aufführungen und keine Gastronomie – nur ein Ausschnitt der Regeln, die Festspielbesucher im Jubiläumsjahr erwarten. Der kaufmännische Direktor des Festivals, Lukas Crepaz, hat das Konzept mit einem Expertenrat erarbeitet. Er will es laufend an die aktuellen Entwicklungen anpassen.

Konzept „strenger als gesetzlich verlangt“
Sind die steigenden Fallzahlen ein Anlass, das Konzept zu adaptieren? „Nein. Wir haben solche Situationen in unser Konzept von vorneherein eingeplant. Es ist strenger als gesetzlich verlangt“, sagt Crepaz. Auf eine Zahl der Virusfälle, die ein Handeln erforderlich macht, lässt er sich nicht festnageln. „Wenn sich die Fälle stark häufen, haben wir noch Stellschrauben, an denen wir drehen können.“ Beispiele: Die Maskenpflicht der Gäste könnte bis auf den Sitzplatz ausgeweitet werden.

Und: Auch die Künstler wären von einer Verschärfung betroffen. Derzeit müssen sie unter anderem ein Kontakttagebuch führen und sich regelmäßig auf das Virus testen lassen. „Gerade die Testungen könnten wir dann in noch kürzeren Abständen durchführen.“

Crepaz’ Konzept kam bereits am Montag zur Anwendung. Die Festspiele starteten nämlich in die Proben zu Peter Handkes Schauspiel „Zdeněk Adamec“ in der Salzburg Kulisse.

Christoph Laible
Christoph Laible
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