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Wiener Rapper verfolgt seine Ziele mit neuem Hit

In welche Richtung sich die Hip Hop Landschaft entwickeln wird, ist schwierig zu prophezeien. Der Wiener Rapper „Freeman Vienna“, der vollkommen unabhängig ohne Label agiert, wird in jedem Fall auch seinen Teil dazu beitragen.

Bereits die Debut-Single „Wien bei Nacht“ von Freeman Vienna sorgte dank prominenter Unterstützung von „The Cratez“ und Austropop-Legende Rainhard Fendrich in seiner Heimatstadt Wien für ordentlich Aufmerksamkeit. Gleichermaßen hat es die erste Single „Jahwe“ seines kommenden zweiten Albums „Lost and Found“ in mehrerlei Hinsicht in sich. „Ich habe den Party-Song Jahwe (Gott) genannt, damit die Nummer einen echten Sinn hat“, verrät er via City4U.

Selbstbewusster Hip Hop mit Club Charakter trifft in „Jahwe“ auf ein elektronisches Instrumental. Nichts für jene, die ruhig sitzen bleiben wollen. „Der Beat des Franzosen Martin Purcell trifft voll den Zeitgeist“ ist sich Freeman sicher. Dazu kommt der treffsichere Flow von dem Wiener selbst, welcher sich fast unbemerkt in einen Refrain steigert, der nicht nur Club-Liebhaber in Stimmung bringt. In dem Musikvideo wurde versucht, das Bild der Frau in der Rapszene umzudrehen. Korkenknallen bei der Champagner-Dusche, Geldregen im Club oder Zertrümmern eines Flat-Screens: Frau legt in „Jahwe“ Hand an.

Zusätzlich sollen die Abendkleider und Ballmasken einen Kontrast zur Freizügigkeit von Frauen in Hip Hop Videos symbolisieren. Sie sind nicht die einzige Abweichung zum 0815-Rap-Video. Statt mit stadtbekannten Kriminellen feiert Freeman Vienna mit seinem Pfarrer Wolfgang „Pater Wolf“ Kimmel. In Szene gesetzt wurde das Video von Matthias Tarra Neobiotic, der in der Wiener Musikvideoszene schon seit längerem bekannt ist und sich mit den Cuts diesmal selbst übertroffen hat. 

Kurz vor seinem „Jahwe“ Release veröffentlichte Maxwell von der deutschen Rap-Crew 187 einen Remix auf demselben Beat. Dieser basiert auf der der Hit Single „Bando“ von der italienischen Musikerin Anna. Ob das ein Battle ist? Freeman sieht es gelassen: „Maxwell hat eine etablierte Fanbase, ich nicht. Der Song ist gut und die begabte Italienerin Anna verleiht dem einen besonderen Flair. Da ‘Jahwe‘ schon vor längerer Zeit produziert wurde, ist es nicht meine Intention, ein Battle zu starten. Es zeigt einfach die gemeinsame Wertschätzung eines tollen Beats von Martin Purcell.“

Mehr Infos über den Rapper findet ihr hier: https://www.krone.at/1981573

Juni 2020

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Vanessa Licht
Vanessa Licht
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