SPÖ und Neos

Corona-Geschäfte lassen für Politiker Fragen offen

Die Liste der beim Ankauf von Corona-Schutzausrüstung besonders zum Zuge gekommenen Firmen, darunter auf Platz 5 die neue eines ÖVP-Netzwerkers, wirft für Politiker einige Fragen auf. Die SPÖ plant eine Anfrage an die Gesundheitsreferentin und die Neos treten für eine Rechnungshofprüfung ein.

Mit einem Auftragsvolumen von 4,5 Millionen Euro liegt die junge Handelsfirma des ÖVP-Netzwerkers Walter Schnauder auf Platz 5 der Top-5-Firmen, die für die landeseigene Gesundheitsholding Schutzausrüstung gegen das Corona-Virus besorgt haben.

Bedürfnis, helfen zu wollen
Wie es dazu kam, erzählt der Werbe- und Kommunikationsberater Schnauder der „OÖ-Krone“ so: „Nachdem mit dem Lockdown praktisch unser gesamtes Geschäftsfeld wegbrach, blieb uns nichts anderes übrig, als die Flucht nach vorne anzutreten. Wir haben daher am 1. 4.. 2020 eine Handelsfirma gegründet.“ Weiter: „Angetrieben durch die mediale Berichterstattung, die zu Beginn der Corona-Krise von ständigem Mangel an Schutzausrüstung berichtete und auch dem Bedürfnis, helfen zu wollen, starteten wir mit der Geschäftstätigkeit mit einem stetig wachsenden Sortiment“, sagt Schnauder.

Prüfung durch Landesrechnungshof
Peter Binder, Gesundheitssprecher der SPÖ, will alle Corona-Ankäufe der Gesundheitsholding hinterfragen. Neos-Landessprecher NRAbg. Felix Eypeltauer verlangt eine Prüfung der Geschäfte durch den Landesrechnungshof.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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Dienstag, 14. Juli 2020
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