16.06.2020 11:05 |

An Salzburger Grenze

Wolfalarm nun auch im Salzkammergut

Nicht nur im Pongau und im Pinzgau, auch im Salzkammergut treibt zumindest ein Wolf sein Unwesen. So wurde nahe der Salzburger Landesgrenze in Unterach am Attersee ein Mutterschaf samt Lamm gerissen, in Gmunden ebenfalls ein Lamm.

Der Wolf hat sich aus Salzburg längst noch nicht verabschiedet. Ganz im Gegenteil. Immer mehr Verdachtsfälle aus unterschiedlichen Regionen kommen ans Tageslicht. Ende April wurde ein Reh im Gemeindegebiet von Eben gerissen. Nach der Analyse von DNA-Spuren konnte das klar einem Wolf zugeordnet werden.

Auch an der Grenze zu Matrei in Osttirol und am Gerlospass auf Tiroler Seite wurden schon im Mai zwei Tiere nachgewiesen.

Und die letzten Fälle ereigneten sich im Salzkammergut nahe an der Salzburger Grenze in Unterach am Attersee und in Gmunden. Dort wurden ein Schaf und zwei Lämmer gerissen. Bei allen getöteten Nutztieren wurden DNA-Proben entnommen und mit Abstrichen von gerissenen Rehen und Hirschen aus anderen Gebieten in Oberösterreich eingeschickt. Denn in Weyer und Vorderstoder wurden heuer Wolfsrisse schon bestätigt.

„Problemwolf“ ab 25 getöteten oder verletzten Tieren

Wie berichtet, fördert das Land Salzburg seit 2020 Weidezäune mit bis zu 3000 Euro, um gegen „Problemwölfe“ vorzugehen. In Salzburg gilt ein Wolf übrigens erst ab 25 verletzten oder getöteten Tieren pro Monat als „Problem“. Der letztlich auch einen Abschuss rechtfertigen würde.

 Salzburg-Krone
Salzburg-Krone
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Freitag, 03. Juli 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.