15.06.2020 12:55 |

Erkenntnisse gewinnen

Wiener Flughafen wird europäischer Test-Airport

Der Flughafen Wien wird Test-Airport für Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA. In Zukunft sollen bereits umgesetzte Konzepte und aus dem Betrieb gewonnene Erkenntnisse in die Gestaltung von Regelungen einfließen. Das Ziel der EASA ist es laut Vorstandsdirektor Julian Jäger, internationale Standards zu entwickeln.

Die von der Luftfahrtbehörde kürzlich veröffentlichte „EASA-Charta“ mit Empfehlungen für sicheres Reisen wurde auch vom Wiener Flughafen unterzeichnet. Der Flughafen wolle laut Jäger ein Vorreiter dabei sein, Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen europaweit weiterzuentwickeln. Andere Test-Airports sind London Heathrow, Paris-Charles-de-Gaulle, Frankfurt und München.

Schutzmaskenpflicht im Terminalbereich
Für die Rückkehr zur gewohnten Reisefreiheit in der Luftfahrt seien internationale Standards wichtig. Die unterzeichnete „Charta“ werde etwa dahin gehend umgesetzt, dass im gesamten Terminalbereich auf dem Flughafen Wien eine Schutzmaskenpflicht für Passagiere, Abholer und Beschäftigte gelte. Auch ein Abstand von mindestens einem Meter ist einzuhalten. Dazu sind die Schalter mit Plexiglas-Schutz ausgestattet.

Wärmebildkameras messen Temperatur
Bei Busabfertigungen wird die Zahl der Passagiere limitiert, damit auch hier ein Sicherheitsabstand möglich ist. Neu ist auch, dass bei allen ankommenden Passagieren nun mit Wärmebildkameras vollautomatisch Körpertemperaturmessungen durchgeführt würden. Bei erhöhter Temperatur von Fluggästen wird ein Amtsarzt hinzugezogen, der eine persönliche Nachkontrolle durchführt.

Am Montag starteten die Austrian Airlines (AUA) nach fast 90 Tagen Unterbrechung wieder in den Normalbetrieb. Die „Krone“ war dabei ebenfalls mit an Bord. 

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